Sonderausstellung in Mainz

Die Queen, George W. Bush und Umberto Eco waren zu Gast im Gutenberg-Museum

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AUTOR/IN
Hannegret Kullmann

Die englische Queen, Michail Gorbatschow, Umberto Eco: Sie alle kamen in das Mainzer Gutenberg-Museum, um sich die kostbaren Gutenberg-Bibeln aus dem 15. Jahrhundert anzuschauen. Das bisherige Museumgebäude von 1962 wird schon bald einem modernen Neubau weichen. Deshalb zeigt das Museum in der Sonderausstellung „Hotspot Gutenberg-Museum“ noch einmal die prominentesten Besucherinnen und Besucher.

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Ausstellung, Hoher Besuch, Hotspot Gutenberg-Museum Mainz (Foto: Pressestelle, Gutenberg-Museum Mainz)
Das Gästebuch des Gutenberg-Museums. Pressestelle Gutenberg-Museum Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Umberto Eco druckt eine Bibelseite an der rekonstruierten Gutenberg-Presse. Pressestelle Gisela Kirschstein Bild in Detailansicht öffnen
Blick in die japanische Vitrine: sie wurde 1966 von Ichiro Hakogi überreicht, dem Präsidenten der japanischen Druckerei-Verbände. Hannegret Kullmann Bild in Detailansicht öffnen
Geschenk für das Gutenberg-Museum: Seidentuch von George W. Bush und Ehefrau Laura. Hannegret Kullmann Bild in Detailansicht öffnen
Michail Gorbatschow mit Unterstützung der damaligen Direktorin, Dr. Eva-Maria Hanebutt-Benz, an der historischen Druckerpresse einer Bibelseite. Pressestelle Stadtarchiv Mainz, Stefan F. Sämmer Bild in Detailansicht öffnen
Zentrales Ausstellungselement: Der Medientisch. Pressestelle Gutenberg-Museum Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Leseecke in der neuen Sonderausstellung, mit ausgewählten Romanen von Umberto Eco. Pressestelle Gutenberg-Museum Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Rock der ersten Mainzer Weinkönigin. Pressestelle Gutenberg-Museum Mainz Bild in Detailansicht öffnen
Queen Elisabeth II. im Gutenberg-Museum, Mainz. Pressestelle Hermann Josef Lauzi Bild in Detailansicht öffnen
Ausstellungsansicht Pressestelle Gutenberg-Museum Mainz Bild in Detailansicht öffnen

Die Sonderausstellung „Hotspot Gutenberg-Museum“ erzählt bis zum Juni 2023 Geschichten von bekannten und weniger bekannten Besucherinnen und Besuchern.

Museum Architekten-Wettbewerb zum Gutenberg-Museum Mainz: Erster Preis mit schwebender Schatzkammer

Schon lange wird das Gutenberg-Museum in Mainz dem selbst postulierten Anspruch eines „Weltmuseums für Druckkunst“ nicht mehr gerecht. Das Gebäude von 1962 und die Ausstellungskonzeption sind völlig überholt. Nach vielem Hin und Her entschied man sich zuletzt für einen Neubau am alten Standort und schrieb dafür einen Architekturwettbewerb aus. Den ersten Preis hat nun das Stuttgarter Büro h4a Gessert + Randecker Architekten gewonnen. Laut Jury überzeugt der Entwurf, weil er sich städtebaulich gut einfügt, sich für die Stadtgesellschaft öffnet und weil er die kostbaren Gutenberg-Bibeln architektonisch ansprechend inszeniert.

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Mainz

#Kulturfrauen Annette Ludwig führt das Gutenberg-Museum Mainz in die Zukunft

Die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg war eine der größten technischen Revolutionen der Medien- und Menschheitsgeschichte — dargestellt im Mainzer Weltmuseum für Druckkunst, dem Gutenberg-Museum. Leiterin Annette Ludwig will das Museum nun auch digital fitmachen.

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