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„Nicht was du siehst, macht ein Kunstwerk aus, sondern wie du empfindest, was du siehst.“ Diesen Satz hat die Künstlerin Kristine Talamo-Spiegel formuliert und ihn als Motto über ihr gesamtes Schaffen gestellt.

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Die Berlinerin, die seit längerem in der Pfalz lebt, begann ihren künstlerischen Weg mit Malerei. Mittlerweile arbeitet sie meistens plastisch und skulptural. Hinter ihrem alten Bauernhaus in Obrigheim liegt ein verwunschener großer Garten, in dem Kristine Talamo-Spiegel im Sommer viele ihrer wetterfesten Plastiken und Skulpturen aufgestellt hat.

Die Künstlerin liebt es alte Gegenstände und Treibgut zu sammeln und aus ihnen ihre Werke zu entwickeln: „Das ist irgendein Teil, das mich anspringt und daraus kommt dann auch die Idee für die Figur, die es werden soll.“ Rostige Türscharniere werden so zur Krone einer Königinnen-Skulptur, eine Schaufel zum Kopfputz einer feinen Dame.

Talamo-Spiegels Werke sind Einzelstücke, denn „es steckt ganz viel Persönliches drin — dieser Prozess ist für mich fast wichtiger als wenn es dann fertig ist.“

Hausbesuch Gold und Kernseife: Künstlerin Myriam Holme

Letztes Jahr hat sie den Preis für die beste Solo-Show bei der Art Karlsruhe erhalten, dieses Jahr eine Ausstellung in der Kunsthalle Worpswede eröffnet und erst vor Kurzem hat wieder ein Museum angeklopft, um etwas abzukaufen. Flüssige, pigmentierte Kernseife, nur ein Material mit dem die experimentierfreudige Myriam Holme arbeitet. Viel Platz dafür hat die Künstlerin in ihrem großen Atelier, einem alten Industriegebäude auf der Friesenheimer Insel in Mannheim.  mehr...

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