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Geschichte lebendig erzählen und das Museum in die Gesellschaft hinein öffnen — das ist das Leitmotiv von Paula-Lutum Lenger. Sie leitet das Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart. Zuvor war sie dort — seit dessen Gründung vor über 30 Jahren — Ausstellungs- und Sammlungsleiterin.

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Seit 2019 ist Paula Lutum-Lenger an der Spitze des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg. Dort wird mit unzähligen authentischen Objekten gezeigt, wie sich seit der französischen Revolution aus einem Flickenteppich mit über 200 Territorien das heutige Baden-Württemberg herausbildete.

Sie will Geschichte lebendig machen

Das Museum als kommunikativen Ort zu betrachten, ist das zentrale Anliegen von Lutum-Lenger: „Dass ich posten kann, dass ich chatten kann, das ich mich verhalten kann zu Objektgeschichten — dass ich sie ergänzen kann, sie kommentieren kann, mich austauschen kann.“

Dabei geht es ihr vor allem darum, mit dem Blick von heute auf Geschichte zu schauen und um Themen, anhand derer man sagen könne „Geschichte qualmt noch“.

Starke Protagonist*innen tragen die Ausstellungen

In ihren Ausstellungen setzt die engagierte und umtriebige Museumsleiterin nicht auf lange kommentierende Texte, sondern auf starke Protagonist*innen und Objekte — und nicht zuletzt will sie die Besucher*innen auch bei ihren Emotionen abholen.

Zur Zeit erarbeitet Paula Lutum-Lenger mit ihrem Team eine interaktive Geschichtsplattform und zeigt die Ausstellung „Gier, was uns bewegt“. Sie ist der Auftakt einer Ausstellungstrilogie im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, die sich auch mit Liebe und Hass auseinandersetzt.

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