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Eine Generation aus Ost und West im Dialog – das Ausstellungsprojekt „Generation 1975: Mit 14 ins neue Deutschland“ im Stuttgarter Haus der Geschichte lässt Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Baden-Württemberg, Brandenburg und beiden Teilen Berlins von ihren Erinnerungen an Mauerfall und Wiedervereinigung erzählen.

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Facettenreiche, persönliche Geschichte(n)

Die Video-Installation in der Baden-Württemberg-Lounge lässt auf zehn Monitoren 100 verschiedene Zeitzeug*innen zu Wort kommen, aus unterschiedlichen Schichten und mit unterschiedlichen politischen Ansichten.

Das Spannende an der Generation 1975 sei, dass diese den Mauerfall in einem Alter erlebt habe, in dem man anfange sich selbst in der Gesellschaft zu verorten und das Geschehen aufmerksam verfolge – andererseits aber als Kind und Jugendliche*r selten zur Verantwortung gezogen würde, erklärt Projektleiterin Christiane Bertram von der Universität Konstanz.

[...] Zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung zeigen wir in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Mauer eine eindrucksvolle Videoinstallation: 10 Menschen aus Ost und West sprechen über ihre Erfahrungen mit der Teilung, dem Mauerfall und dem Zusammenwachsen.[...]

Blick aus dem Westen in den Osten und umgekehrt

Dabei zeigt sich: die Perspektiven könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die damals Vierzehnjährigen kaum eine Vorstellung von Ostdeutschland hatten, war die BRD für die Altersgenoss*innen im Osten eine selbstverständliche Größe.

Die Installation ist noch bis 31. Januar 2021 in Stuttgart zu sehen.

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