Ausstellung

Der Gesang der Sterne – Fabienne Verdier im Musée Unterlinden in Colmar

STAND
AUTOR/IN
Verena Knümann

Malen mit Hilfe der Schwerkraft und riesigen, selbst konstruierten Pinseln. Mit ganzem Körpereinsatz bearbeitet die französische Malerin Fabienne Verdier ihre auf dem Boden liegenden Malgründe.

Für das Museum Unterlinden in Colmar hat Verdier den monumentalen Zyklus „rainbow paintings” geschaffen: 76 großformatige Gemälde sowie das mehrteilige Tafelbild „Großer Vortex". Bilder, in denen sie sich mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald auseinandersetzt. Farbig, leuchtend und sehr beeindruckend. In diesen Gemälden, die während der Pandemie-Jahre entstandenen sind, vergleicht Fabienne Verdier menschliches Sterben mit dem Tod von Sternen.

Fabienne Verdier dans son atelier, Chambly, photographie : Laura Stevens (Foto: © Fabienne Verdier, ADAGP, )
Fabienne Verdier dans son atelier, Chambly, photographie : Laura Stevens © Fabienne Verdier, ADAGP,

Ein großes „memento mori“ für all die während der Pandemie Verstorbenen, denen eine angemessene Verabschiedung versagt geblieben ist. Ein zweiter Teil der Ausstellung „Der Gesang der Sterne” zeigt eine Auswahl wichtiger Arbeiten der Künstlerin im Dialog mit klassischen und modernen Kunstwerken aus den ständigen Sammlungen des Museums. „Kunscht!“ hat Fabienne Verdier im Museum Unterlinden getroffen.

Ausstellung Fabienne Verdier „Gesang der Sterne“ im Musée Unterlinden in Colmar

Die Künstlerin Fabienne Verdier hat im Dachstuhl des Musée Unterlinden in Colmar einen atemberaubenden Farb- und Lichtrausch geschaffen. Auf 76 Gemälden hat sie farbige Kreise gemalt, jeweils umgeben von einem leuchtenden Lichtkranz. Fabienne Verdier hat diese monumentale, sakral anmutende Serie in den letzten drei Jahren während der Corona-Pandemie geschaffen. Nun sind ihre Arbeiten in der Ausstellung „Gesang der Sterne“ zu sehen.

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Verena Knümann