STAND
AUTOR/IN

Die Kulturszene leidet. Nicht nur finanziell. Was den Künstler*innen aber am meisten fehlt? WIR. Das Publikum. Natürlich. Eine Plakataktion soll jetzt helfen, die Wartezeit zu überbrücken. In Berlin, Hamburg und Baden-Baden hängen große Fotos Kulturschaffender aus allen Genres.

Lars Eidinger - Plakatmotiv des Ausstellungsprojektes „Miss You” (Foto:  © Ausstellungsprojekt www.MISSYOU.BERLIN FOTO Ina Schoenenburg/OSTKREUZ )
Ausstellungsprojekt „Miss You” - Lars Eidinger, Schauspieler & Ensemblemitglied der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin © Ausstellungsprojekt www.MISSYOU.BERLIN FOTO Ina Schoenenburg/OSTKREUZ Bild in Detailansicht öffnen
Ausstellungsprojekt „Miss You” - Max Raabe, Sänger © Ausstellungsprojekt www.MISSYOU.BERLIN FOTO Maurice Weiss/OSTKREUZ Bild in Detailansicht öffnen
Ausstellungsprojekt „Miss You” - Katharina Thalbach, Schauspielerin © Ausstellungsprojekt www.MISSYOU.BERLIN FOTO Maurice Weiss/OSTKREUZ Bild in Detailansicht öffnen
Ausstellungsprojekt „Miss You” - Philip Kojo Metz, Konzeptkünstler © Ausstellungsprojekt www.MISSYOU.BERLIN FOTO Espen Eichhöfer/OSTKREUZ Bild in Detailansicht öffnen
Ausstellungsprojekt „Miss You” - Stefanie Reinsperger, Schauspielerin & Mitglied des Berliner Ensembles © Ausstellungsprojekt www.MISSYOU.BERLIN FOTO Jörg Brüggemann/OSTKREUZ Bild in Detailansicht öffnen

Balletttänzer*innen und Schauspieler*innen, Puppenspieler*innen, Konzeptkünstler*innen, Jazzer*innen und klassische Musiker*innen. Und alle sagen: Wir vermissen Euch. Als Lebenszeichen, als Durchhalteparole, als kleiner Lockdown-Hoffnungsschimmer.

Baden-Baden

Gespräch „Miss you” – Plakate zeigen „Kraft der Künstler*innen”

„Miss you” – die Fotoausstellung zeigt Katharina Thalbach, Lars Eidinger und viele andere Künstler*innen auf Plakaten in Berlin, Baden-Baden und Hamburg. Wir Künstler*innen sind auch unter Corona-Bedingungen da – dieses Zeichen solle die Outdoor-Ausstellung setzen, sagt Susanne Rockweiler, Kuratorin der Aktion, im SWR2 Gespräch. Die Plakte sollen dem Bedürfnis nach Kunst und Kultur, nach „Nahrung für Geist und Seele“ Ausdruck geben.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Stuttgart

Corona-Projekt Ohne Kunst wird's still: Die Straße als Opernbühne

Auch den Sängerinnen Magdalena Fischer und Eleonore Majer fehlt der Kontakt zum Publikum. Sie machen die Straße zur Bühne und verbreiten Freude in der Stuttgarter Innenstadt - mit Arien von Mozart bis Puccini!  mehr...

Kunscht! SWR Fernsehen

Gespräch Beschlüsse des Bund-Länder Gipfels: Die Kultur zieht vor Gericht

Viele Kulturschaffende sehen die Corona-Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels kritisch – so auch der Anwalt Wolfram Hertel, der die Initiative „Aufstehen für die Kunst“ vertritt: „Wir sind enttäuscht, die Kultur kommt wieder einmal zuletzt, wir haben immer gesagt: die Kultur waren die Ersten, die zugemacht haben und sie können nicht die letzten sein, die wieder aufmachen.“
„Aufstehen für die Kunst“ will nun offenbar eine Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einreichen, weil „die Kunstfreiheit ein besonderes Grundrecht im Grundgesetz“ sei, ähnlich wie die Religionsausübung sei sie nicht durch ein einfaches Gesetz beschränkbar, so Hertel im Gespräch mit SWR2. Das werde bei den Öffnungsszenarien nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem verweist Hertel auf eine Studie aus dem Herbst 2020, die das Infektionsrisiko bei Besuchen der Bayerischen Staatsoper untersucht hat – „wir können nachweisen, dass vom Besuch keine Gefährdung ausgeht. Aber das wird ignoriert.“  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Stuttgart

Gespräch Theaterintendant Kosminski: „Theaterschließungen bis Ostern richtig“

Die Entscheidung, die Staatstheater in Baden-Württemberg bis einschließlich Ostern zu schließen sei absolut richtig, meint der Intendant des Stuttgarter Staatstheaters Burkhard C. Kosminski, denn man hätte gerade bei den immer noch hohen Infektionszahlen und neuen Corona-Mutationen auch eine Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch glaube er nicht, dass sich weitere Theater über die Schließungen empören würden.
Es komme nun darauf an, die kommende Zeit der Öffnungen gut zu planen, denn es sei viel produziert worden, was gar nicht gezeigt werden könne. „Das frustriert alle Beteiligten“, meint Kosminski. Es sei an der Zeit, darüber nachzudenken, wie ein Theater nach Corona aussehen könnte.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

STAND
AUTOR/IN