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im Gespräch mit Kathrin Hondl

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Mit kaum einem anderen deutschen Künstler haben sich Kunstkritiker auf der ganzen Welt so sehr beschäftigt wie mit Anselm Kiefer. Denn er ist nicht nur einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Künstler der Gegenwart. Anselm Kiefer, der seit bald 25 Jahren in Frankreich lebt, gilt auch als der "deutscheste" deutsche Künstler.

In einem Luftschutzkeller in Donaueschingen kam Anselm Kiefer am 8. März 1945 auf die Welt. Die Trümmerlandschaft und Ruinen nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine prägende Erfahrung: "Alles, was man als Kind sieht", sagte er einmal, "fällt auf eine Wachstafel, wie auf etwas Ungeschriebenes. Es fällt da hinein und wirkt."

Asche, Erde, Sand oder Blei sind Materialien, mit denen Anselm Kiefer arbeitet. Seine Bilder, Bücher und Installationen thematisieren Abgründe und Mythen der deutschen Geschichte und spiegeln eine intensive Auseinandersetzung mit Philosophie, Literatur und jüdischer Mystik.

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