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Das documenta-Archiv müsse fit für die digitale Zukunft werden, sagt die neue Leiterin Birgitta Coers in SWR2. Auch die Konservierung analoger Fotografie und Film sei weiterhin eine Herausforderung.

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Die Digitalisierung sei die große Aufgabe für das documenta-Archiv, sagt Birgitta Coers. Die kommende documenta15, kuratiert vom Künstlerkollektiv „ruangrupa“, werde mit vielen digitalen Materialien zu tun haben.

Aber auch die Archivierung analoger Fotografien und Filmdokumente sei weiterhin eine Herausforderung. Es gehe vor allem darum, die Bestände in einem digitalen Archiv „sichtbar zu machen“, so Birgitta Coers.

Das documenta-Archiv und das neue documenta-Institut seien einzigartig, weil sie einen Blick hinter die Kulissen eines so großen Ausstellungsbetriebes ermöglichten. Sie zeichneten nach, wie sich die Praxis des Kuratierens von der Nachkriegszeit bis heute entwickelt habe.

Gespräch Kunst und Gesellschaft: Heinz Bude über den Aufbau des documenta-Instituts in Kassel

Die Grundidee der Documenta laut Heinz Bude ist „Die moderne Kunst wird uns vielleicht retten!“. Die Ausstellungen war „so etwas wie in Kitt, um den Zivilisationsbruch der Nachkriegszeit nicht deutlich werden zu lassen.“ Auch heute sei die Kunst immer auch ein Ausgriff auf die nichtkünstlerische Lebenswelt. Heinz Bude ist Gründungsdirektor des Documenta-Instituts in Kassel zur Archivierung und Erforschung der Ausstellungen.  mehr...

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