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Schwieriges Erbe (Foto: Pressestelle, Harald Völkl, Linden-Museum, Stuttgart)
Das Portal wurde vom Bildhauer Gustav Adolf Bredow für den Neubau des Museums 1911 angefertigt. Beim Wiederaufbau wurde es leicht verändert. Heute noch zu sehen sind die Figuren, die zwei Menschen aus Neuguinea (links oben) bzw. aus Afrika (rechts oben) darstellen sollen, sowie das umlaufende Reliefband mit süd- und mittelamerikanischen Ornamenten. Das Portal symbolisierte die frühen Sammlungsbereiche des Museums, als problematisch ist die stereotype Darstellung der Figuren anzusehen. Pressestelle Harald Völkl, Linden-Museum, Stuttgart
Die Ausstellung möchte Einblick in die verschiedenen Blickwinkel des Kolonialismus geben. Silke Arning
Die erste Dauerausstellung des Linden-Museums Stuttgart fand in der Gewerbehalle Stuttgart ca. 1889 statt. Pressestelle Linden-Museum Stuttgart
Zentral für die Ausstellung sind kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Silke Arning
Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Silke Arning
Verantwortung bewusst machen: Nachwirkungen des Kolonialismus sind heute noch stark spürbar, wie in einer Werbung eines jungen Modeunternehmens für eine dreifarbige „Sklaven-Sandale“ deutlich wird. Silke Arning
Der Kurator der Ausstellung ist Provenienzforscher Markus Himmelsbach. Silke Arning
Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind Besucher*innen der Ausstellung aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Silke Arning
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