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Seit 1996 ist die Sammlung Zander im Schloss Bönnigheim bei Ludwigsburg beheimatet. Doch nächstes Jahr soll die außergewöhnliche Sammlung für Naive Kunst und Art Brut neue Wege gehen. 

Als „ungeschliffene Diamanten“ bezeichnete der Künstler Jean Dubuffet die Bilder und Zeichnungen der „Art Brut“: Außenseiterkunst mit einem ganz eigenen bildnerischen Kosmos. Die Mäzenin Charlotte Zander (1930-2014) hat diese „ungeschliffen Diamanten“ gesucht und in 60 Jahren eine Sammlung zusammengetragen, die in Qualität und Quantität einzigartig ist.

Art Brut, Outsider-Kunst, naive Kunst - rund 4500 Arbeiten zeigen die Entwicklung dieser Kunstrichtungen seit ihren Anfängen um 1900. Seit 1996 war die Sammlung in den 43 Sälen von Schloss Bönnigheim untergebracht und wurde seit dem Tod von Charlotte Zander  von deren Tochter Susanne betreut.

Jetzt verlässt Susanne Zander nach einer letzten Ausstellung im April 2020 das Schloss, um mit der Sammlung „neue Wege zu gehen“. Kunscht! hat die außergewöhnliche Sammlung  in Schloss Bönnigheim besucht.

100 Sekunden Kunst Willem van Genk: Frankfurt Hauptbahnhof

Auf den ersten Blick ist es ein Stadtpanorama von Frankfurt - auf den zweiten tun sich Abgründe auf. Der psychisch kranke Künstler Willem van Genk malte das detailreiche Wimmelbild 1950. Züge und Bahnhöfe waren das Thema seines Lebens - aber auch verstörende persönliche Erfahrungen spiegeln sich in seinen Bildern. „Frankfurt Hauptbahnhof“ hängt in der Sammlung Zander in Bönnigheim.  mehr...

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