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Grenzenlose Liebe - Fotografien von Roland Schmid (Foto: (c) Roland Schmid)
Zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat die Schweiz im April 2020 wegen der Corona-Pandemie ihre Grenzen geschlossen. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Riehen, 25.4.2020: ein schweizerisch-deutsches Paar trifft sich an der geschlossenen Grenze am Lettackerweg in Riehen. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Kreuzlingen, 4.4.2020: Um Liebespaare daran zu hindern, sich gegenseitig zu berühren, haben die Grenzwachtkorps einen zweiten Grenzzaun zwischen Kreuzlingen und Konstanz errichtet. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Riehen, 25.4.2020: An der Grenze zu Deutschland treffen sich Freund*innen und Liebespaare. Immer wieder kontrollieren Helikopter aus der Luft, ob die Regeln eingehalten werden. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Kreuzlingen, 30.3.2020: Josephina H. aus Arbon (Schweiz) und Josef B. aus Singen am Hohentwiel (Deutschland) sind seit 30 Jahren ein Paar. Während der Grenzschließung treffen sie sich dreimal pro Woche, um sich wenigstens anschauen zu können. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Riehen, 25.4.2020: „Schau, wir haben die Grenze sogar auf unserer Decke markiert“, sagt Sabrina aus Basel. Sie trifft ihren Freund Davor aus Wiesbaden zu einem Picknick. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Kreuzlingen, 30.3.2020: Katarina aus Frauenfeld in der Schweiz trifft ihren deutschen Freund Ivo aus Konstanz an der Grenze in Kreuzlingen für einen Kuss. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Kreuzlingen, 4.4.2020: Leonie H. (im weißen Top) steht auf der Schweizer Seite und spricht mit ihrer Freundin Janina W., die auf der deutschen Seite lebt. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Riehen, 25.4.2020: Auch Familien sind durch die Grenzschließungen getrennt. Hier trifft sich eine Familie in Riehen -zwischen ihnen das Absperrband (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Riehen, 25.4.2020: Die drei Freunde Sergio, Sami and David treffen sich zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Pandemie auf einer sonnige Wiese auf der Bischoffhöhe – geteilt in deutsche und schweizerische Seite. (Foto: Roland Schmid) (c) Roland Schmid
Der Basler Fotograf Roland Schmid (c) Roland Schmid

Liebe kennt keine Grenzen – und doch stehen Paare, Freunde, Familien im Frühjahr 2020 an der deutsch-schweizer Grenze auf einmal wieder vor Zäunen und Flatterband. Corona hat auch hier massiven Einfluss auf den Alltag.

Der Basler Fotograf Roland Schmid dokumentiert, wie die Menschen mit der ungewohnten Trennung umgehen – und neue Wege der Nähe finden. Für diese Story ist er jetzt für den World Press Photo Award nominiert, den „Oscar“ der Fotografie.

Gespräch Rapper Smudo über seine Corona-App „Luca“: Nicht motzen, sondern mitarbeiten

„Die Pandemie betrifft uns alle“, sagt Rapper Smudo von den „Fantastischen Vier“ in SWR2. Man könne sich jetzt hinstellen „und zu den Motzern gehören“ oder konstruktiv mitarbeiten. Smudo selbst ist finanziell an der App „Luca“ beteiligt, mit der die Kontaktnachverfolgung von Corona-Verdachtsfällen erheblich einfacher werden solle.
Statt im Café, Restaurant oder Museum Zettel auszufüllen, könne man das mit „Luca“ digital erledigen – im großen Maßstab. Die App setze bei der Pflicht zur Dokumentation der Kontaktdaten in Gaststätten, sagt Smudo. Genau wie es das Infektionsschutzgesetz vorsehe. Die Blickrichtung sei eine andere als bei der Corona-Warn-App. Es gehe darum, die Kontakt-Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter zu beschleunigen und dem „Datensalat“ einer Vielzahl von Besucher*innen-Daten schneller Herr zu werden.
Mit „Luca“ seien Anrufe vom Gesundheitsamt nicht mehr nötig, weil die App direkt mitteile, wenn das Gesundheitsamt auf die Daten von Besucher*innen eines bestimmten Ortes zugreife. Es sei völlig in Ordnung, dass der Staat sich auf solche privaten Produkte und Initiativen stütze.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Mannheim

Kultur Aufwändiger Probelauf mit Corona-Schnelltests für Besucher im Rosengarten Mannheim

Die Mannheimer Kongress GmbH hat im Rosengarten einen Großversuch gestartet, um zu prüfen, wie künftig Konzerte unter Corona-Bedingungen ermöglicht werden könnten. 300 freiwillige Testpersonen haben je drei verschiedene Corona-Schnelltests erhalten und wurden dann in den Mozartsaal geleitet. In normalen Zeiten haben dort 2.300 Gäste Platz. Zuletzt, vor dem zweiten Lockdown, durften noch 1.200 Menschen Platz nehmen. Die Tester wollen hochrechnen, wie lange es dauert, den Saal mit schnellgetesteten Besucherinnen und Besuchern zu füllen.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Weil am Rhein

Ausstellung DDR und BRD aus Designer-Sicht: Ausstellung im Vitra Design Museum baut Vorurteile ab

Deutsch-deutsches Design auf Augenhöhe, das will die großartige Ausstellung im Vitra Design Museum Weil zeigen: Während Westdesigner*innen vor allem für die aufblühende Industrie entwarfen, schufen Designer*innen in Ostdeutschland wegen der begrenzten Ressourcen viele nachhaltige Objekte und solche, die auch für die breite Masse erschwinglich waren.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

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