Kunst

Ein Ausstellungshaus für den Bildhauer Franz Bernhard

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Ein Ort der Ruhe soll es werden! Das hat sich Kunstsammler Andreas Schell für sein Franz Bernhard Haus als allererstes vorgenommen. Denn Ruhe, Konzentration und Achtsamkeit, das war es, was ihn am Menschen Franz Bernhard (1934-2013) am meisten faszinierte.

Erdgeschoss mit Blick in den Figurenhof - Franz Bernhard Haus in Karlsruhe (Foto: (c) Andreas C.H. Schell Stiftung)
Erdgeschoss mit Blick in den Figurenhof - Franz Bernhard Haus in Karlsruhe (c) Andreas C.H. Schell Stiftung
Lichthof im Franz Bernhard Haus in Karlsruhe (c) Andreas C.H. Schell Stiftung
Der Kopf des Alten, 2005, Holz, Eisen, Morbider Kopf, 2010 – Franz Bernhard Haus in Karlsruhe (c) Andreas C.H. Schell Stiftung
Büste mit gestrecktem Arm, 2008, Holz; Blockkopf, 1994, Holz, Eisen; Morbider Kopf, 2010, Holz – Franz Bernhard Haus in Karlsruhe (c) Andreas C.H. Schell Stiftung
Erdgeschoss - Franz Bernhard Haus in Karlsruhe (c) Andreas C.H. Schell Stiftung
Sammler Andreas Schell neben einer Skulptur von Franz Bernhard.

Als er den inzwischen verstorbenen Künstler 2001 in seinem Atelier in Jockgrim persönlich kennenlernte, war er schon eine ganze Weile Sammler. Aber nach dieser Begegnung gab es für Ihn nur noch die Werke von Franz Bernhard. Und er ist bis heute fasziniert von den Skulpturen aus Holz, Stahl und Rost, die auf den ersten Blick grob und unbehauen wirken, auf den zweiten aber feinsinnig und menschenfreundlich sind – wenn man sich Zeit und Ruhe nimmt, sie zu betrachten.

Und da Immobilienmann Andreas Schell diese Begeisterung gerne mit anderen teilen will, hat er für seine Sammlung kurzerhand ein eigenes Museum bauen lassen. In einem Innenhof in Karlsruhe. Ab dem 10. Oktober ist es offen für alle Interessierten.

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