Fotografie

„Auto Land Scape“ – Fotograf Michael Tewes und sein Blick auf die besondere Architektur der Autobahn

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Michael Tewes wirft seinen Fotografenblick auf die Randgebiete links und rechts der Autobahn und entdeckt Erstaunliches: Grandiose Wüsteneien aus Beton. Kunscht! hält mit ihm mitten auf der A8 an, am vollgesperrten Drackensteiner Hang – um zu schauen, was er sieht.

"Auto Land Scape" Fotografien von Michael Tewes, published by Hatje Cantz (Foto: © Michael Tewes)
"Auto Land Scape" Fotografien von Michael Tewes, published by Hatje Cantz © Michael Tewes
"Auto Land Scape" Fotografien von Michael Tewes, published by Hatje Cantz © Michael Tewes
"Auto Land Scape" Fotografien von Michael Tewes, published by Hatje Cantz © Michael Tewes
"Auto Land Scape" Fotografien von Michael Tewes, published by Hatje Cantz © Michael Tewes
"Auto Land Scape" Fotografien von Michael Tewes, published by Hatje Cantz © Michael Tewes

Zu sagen, Autobahnen seien Orte, an denen das eben vorüberzieht, wäre grob untertrieben. Das Leben rast vorbei! Was man wiederum nur sehen kann, wenn man selbst zur Ruhe kommt, eben dort, wo man ansonsten nur vorbeischießt. Wenigstens für einen Augenblick.

Altersfreigabe: ab 0 (verfügbar von 0 Uhr bis 24 Uhr)

Michael Tewes schafft das immer wieder und wirft seinen Fotografenblick auf die Randgebiete unseres bewegten Daseins links und rechts der Autobahn. Und er entdeckt Erstaunliches: Grandiose Wüsteneien aus Beton, die wir alle schon einmal gesehen, aber nie betrachtet haben.

Technische Un-Orte – für unsere Transportmaschinen ausgedacht, mehr als für uns. Anti-Landschaften, die trotzdem immer wieder seltsam ästhetisch wirken, und in die das Leben eindringt, an Stellen, an denen niemand damit rechnet. Kunscht! hält mit Michael Tewes an, mitten auf der A8, am vollgesperrten Drackensteiner Hang – um zu schauen, was er sieht.

Ausstellung Hitlers Straße oder „Schönste Autobahn Deutschlands“? Ein Kunst-Projekt zum Albaufstieg der A8 in Stuttgart

Das Künstlerduo ststs (Stefanie Stagel + Steffen Schlichter) zeigt im Württembergischen Kunstverein Stuttgart sein Projekt über den Albaufstieg der A8. Die NS-Propaganda feierte die „edle Strecke“ als „Kunstbauwerk“, im Tunnelabschnitt malochten Zwangsarbeiter für die Rüstungsproduktion. Seit einigen Jahren steht die Strecke unter Denkmalschutz, aber Stagel und Schlichter fordern jetzt: „Dies sollte kein Denkmal sein, sondern ein Mahnmal.“  mehr...

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