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Besucher*innen des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe sollen zukünftig mithilfe einer neuen App Kontakt zu Ausstellungsstücken aufbauen können. Das Konzept funktioniert ähnlich wie bei der Dating-Plattform Tinder nach dem Motto: Wegwischen, was nicht gefällt. Aber auch das Ausstellungsstück könne einen Kontakt „ablehnen“, sagt Eckard Köhne, Direktor des Museums, in SWR2.

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Man müsse den Objekten eine spannende Geschichte geben, dann seien Dialoge möglich, so Köhne. Für rund 80 Werke soll es solche vorprogrammierten Dialoge geben. Die Informationen sollen dabei weit über die üblichen Infotafeln hinausgehen.

Ein Meeting von Ausstellungsstück und Besucher*innen solle dann idealerweise vor Ort im Museum stattfinden. Deswegen starte die App auch erst, wenn die Museen wieder zugänglich seien, so Köhne.

Ursprünglich wurde die App für das Humboldt-Forum in Berlin entwickelt. Den Code zum Programmieren dürfen aber auch andere Einrichtungen nutzen. Die Umsetzung in Berlin dauert noch, vermutlich wird das Badische Landesmuseum Karlsruhe so als erstes Museum an den Start gehen.

Ob man sich am Ende wirklich in ein Objekt verliebt, kann natürlich niemand voraussagen. Aber auf jeden Fall wird man so einiges über das Gegenüber erfahren haben.

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