Gespräch

Ausstellung „Fremde sind wir uns selbst“ im Von der Heydt-Museum Wuppertal

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Christian Batzlen

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„Jeder Mensch nimmt in verschiedenen Situationen unterschiedliche Rollen ein. Die Frage ist nur, ob es inszeniert oder authentisch ist“, sagt Anna Storm, Kuratorin der Ausstellung „Fremde sind wir uns selbst" im Wuppertaler Von der Heydt-Museum.

Vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart nährt sich die Ausstellung mit Gemälden und Fotografien der Spannung zwischen Selbst- und Fremddarstellung in der Kunst an. Als Betrachter*in könne man in den Fotos oder Gemälden sehen, wie „gesellschaftliche Prägungen und Kodierungen bei der Eigen- und Fremdwahrnehmung eine Rolle spielen“, erklärt Storm in SWR2.

Viele Künstler*innen sind in der Ausstellung vertreten: Von Paula Modersohn-Becker, Henri de Toulouse-Lautrec bis hin zu den heutigen Tagen mit der Fotografin Zanele Muholi.

Gespräch Im Wintermantel durch die Ausstellung: Wie Museen in einer möglichen Gaskrise Energie sparen könnten

Wie können Museen auf eine drohende Energiekrise im Winter reagieren? „Unpopuläre Maßnahmen“ hatten bereits die bayerischen Museen angekündigt. „Wenn es wirklich dicke kommt, kann man die Temperaturen natürlich deutlich herunterfahren“, sagt auch der leitende Direktor der Freiburger Museen, Tilmann von Stockhausen in SWR2. „Dann lässt man halt den Mantel an, geht im Mantel durch das Haus.“
Als er 2008 nach Freiburg gekommen sei, habe das Augustinermuseum noch gar nicht über eine Heizung verfügt, erinnert sich von Stockhausen. Niedrige Temperaturen seien im Winter der Regelfall gewesen. Das gelte heute noch für viele Schlösser, die man auch im Winter besichtigen könne.
„Für uns als Museum ist es nur wichtig, dass wir eine Stabilität bei den Feuchtigkeitswerten halten“, sagt der Freiburger Museumschef. „Das Ideal für die Kunst sind um die 50 Prozent.“ Mittelalterliche Holzskulpturen dürften keine Risse bekommen, Gemälde nicht krachen. „Geringere Temperaturen halte ich durchaus für vertretbar.“  mehr...

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Kunst „Zeitzonen“ – der Maler Ulrich Klieber auf Schloss Filseck bei Göppingen

Ulrich Klieber hat ein Wohnzimmer in seinem Atelier in Adelberg am Rande der schwäbischen Alb und eines in Ho Chi Minh-City. Seine langjährigen Aufenthalte in Asien haben seine Werke geprägt, aber auch seine grundlegenden Studien in London. Portraits und Kratzzeichnungen ziehen sich durch die ansonsten sehr unterschiedlichen Arbeiten, die bis Ende Oktober 2022 auf Schloss Filseck bei Göppingen zu sehen sind.  mehr...

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Ausstellung „In Mitte des Wetters“ – Ausstellung über Kunst und Klima in Offenbach

Alle reden übers Wetter? Nicht ganz. Alle reden übers Klima – und den menschengemachten Wandel. Und auch darüber, wie wir in einer Welt leben wollen, die Stück für Stück immer mehr fossile Brennstoffe in die Luft verpulvert. In der Wetter,- und Klimawerkstatt in Offenbach sind ab heute neun künstlerische Positionen zu sehen, die mehr als nur übers Wetter reden. „In der Mitte des Wetters“ geht es über Klima, Kunst und Wetter.  mehr...

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