STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (3,6 MB | MP3)

Sakulowski gestaltet parallele Welten jenseits der oberflächlichen Wirklichkeit

Visionär und phantastisch, aber auch immer realistisch zeichnet und radiert Horst Sakulowski Menschen, Gekreuzigte, Märtyrer und biblische Gestalten. Inspiriert von Salvador Dali und René Magritte gestaltet der Künstler neben der oberflächlichen Wirklichkeit andere parallele Welten.

Fließende Formen und welkende Blätter etwa bestimmen die Radierung „Nostalgie“ – ein Symbol für etwas, an das man sich erinnert, das aber auch schon fast vergessen ist.

Horst Sakulowski (Foto: Pressestelle, Andreas List)
Reliquie Pressestelle Andreas List

In allen Arbeiten gibt es Ambivalenzen. Und zwischen verschiedenen Realitäten hat sich Horst Sakulowski selbst zu DDR -Zeiten bewegt. Als Gebietsleiter des Verbandes Bildender Künstler in Gera musste er zwischen Funktionären und Künstlern vermitteln. Sein Credo für sich und andere ist gestern wie heute: Es gibt keine pauschalen Urteile.

Einer der bekanntesten Künstler der DDR

Der Künstler Horst Sakulowski wurde 1943 in Saalfeld in Thüringen geboren. Er lernte sein Handwerk an der renommierten Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und gehörte zu den bekanntesten Künstlern der DDR.

Horst Sakulowski (Foto: Pressestelle, Andreas List)
Der Maler und Grafiker Horst Sakulowski Pressestelle Andreas List

Im Westen Deutschlands ist der Maler und Grafiker bisher weitgehend unbekannt, aber das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen zeigt nun eine erste Einzelausstellung. Die ausgestellten Arbeiten hinterfragen die Realität und Wertvorstellungen.

STAND
AUTOR/IN