Gespräch

„Alle Emotionen der Oper“: Die Bundeskunsthalle Bonn widmet der Oper eine Ausstellung

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Christian Batzlen

„Die Aufgabe der Oper war immer und bleibt ästhetisch, die Seele der Menschen zu erschüttern“, sagt Alexander Meier-Dörzenbach, Kurator der Ausstellung „Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“ in der Bundeskunsthalle Bonn.

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Anhand von prachtvollen Kostümen, historischen Gemälden, Modellen von Bühnenbildern oder berühmten Sängen, Programmheften und Karikaturen, blickt die Ausstellung nicht nur auf die Vergangenheit der Oper zurück, sondern sie möchte „alle Facetten zeigen, die das komplexe Kunstwerk der Oper bereithält“, so Meier-Dörzenbach.

Atelier Feri Schwarz (nach Lodovico Ottavio Burnacini) Rekonstruktionsmodell zur Festoper Il pomo d'oro1955 (1668) (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Pressestelle, © KHM-Museumsverband, Theatermuseum Wien)
Atelier Feri Schwarz (nach Lodovico Ottavio Burnacini): Rekonstruktionsmodell zur Festoper Il pomo d'oro1955 (1668) Pressestelle © KHM-Museumsverband, Theatermuseum Wien

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In der Corona-Pandemie mit ihren Lockdowns ist die Zahl der Aufführungen und Besucher an den deutschsprachigen Bühnen drastisch eingebrochen. Dies zeigt die am 29. Juli veröffentlichte Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins für die Spielzeit 2020/21.

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