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Kunst und Kekse - Online-Magazins „Schirn-MAG“ präsentiert künstlerisch inspirierte Weihnachtsplätzchen

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Lebkuchen in Form von weiblichen Brüsten als Hommage an das sinnliche Werk der Künstlerin Dorothy Iannone oder zwei Weckmänner, die aussehen wie das britische Künstler-Paar Gilbert & George. Das Online-Magazin der Kunsthalle Schirn in Frankfurt „Schirn-MAG“ bringt in einer Artikel-Reihe Kekse und Kunst, Kochen und Kreativität zusammen.

Als Hommage an die Künstlerin DOROTHY IANNONE haben wir den für gewöhnlich eher unscheinbaren Elisenlebkuchen ein wenig umgestaltet – so wird er auf dem bunten Teller garantiert nicht übersehen!

Im Fall der Künstlerin Dorothy Iannone sei diese Verbindung besonders eng, sagt die Ausstellungsleiterin und stellvertretende Direktorin der Schirn Esther Schlicht. Dorothy Iannone habe über Jahrzehnte an einem Kochbuch gearbeitet, das mit seinen großartigen Zeichnungen und Texten auch als „Künstlerbuch“ gelten könne und direkt mit dem Werk der Künstlerin verknüpft sei.

What’s Cooking? Vom Atelier an den Esstisch – Die Christmas Edition, SCHIRN MAGAZIN 2021 (Foto: Pressestelle, Julia Keller & Florencia Romagnoli)
Das britische Künstler-Paar Gilbert & George in Gestalt von zwei Weckmännern Pressestelle Julia Keller & Florencia Romagnoli

„Unkonventionellere und vielleicht auch leichtere Zugänge“ zu Künstler*innen und ihrem Werk zu bieten, sei eine wichtige Dimension des Schirn-Magazins, so Esther Schlicht. Daneben gehe es aber darum, mit dem „Schirn-MAG“ ein Online-Forum zu schaffen, für die vielfältige Stimmen der Kunst und auch für das Aufgreifen gesellschaftlicher Debatten.

In Anlehnung an ÓLAFUR ELÍASSONs Farbexperimente haben wir Zitronen-Mürbeteigplätzchen mit gelb schat­tier­tem Zucker­guss geba­cken, die an astro­no­mi­sche Darstellungen erinnern.

Vom Atelier an den Esstisch. Schirn Magazin The Christmas Edition - Part 1 und Part 2

Ausstellung Radikal und modern – Die Schirn in Frankfurt würdigt Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker gilt heute als wichtige Wegbereiterin der Moderne. Zu ihren Lebzeiten verkaufte sie nur vier Bilder – und zwar an Freunde. Ihr Werk umfasst jedoch mehr als 700 Gemälde und 1500 Zeichnungen und entstand in nur zehn Jahren. Die Kunsthalle Schirn untersucht den Mythos Paula Modersohn-Becker anhand von hervorragend kuratierten Porträts, Landschaften und Zeichnungen. Zu sehen sind auch bislang nahezu unbekannte Werke.  mehr...

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Basel

Ausstellung Kara Walker: Mutige Zeichnungen von Rassismus und Gewalt in Basel und Frankfurt

Ein düsteres Bild der Vergangenheit und Gegenwart in den USA - das zeichnet die Künstlerin Kara Walker, die in den 90er Jahren mit riesigen, panoramaartigen Scherenschnitten bekannt geworden ist. Rassismus, Gewalt und Sexismus sind ihre Themen. Provokativ direkte Tusche-, Kohle- und Pastellzeichnungen aus ihrem persönlichen Archiv sind nun im Kunstmuseum Basel zu sehen, Zeichnungen, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.  mehr...

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Museum „Tot wie ein Dodo“ – Ausstellung zum Artensterben in Mainz

Der Dodo war ein Vogel, der ausschließlich auf der Insel Mauritius gelebt hat. Er hat sich von vergorenem Obst ernährt und konnte nicht fliegen. Nach der Entdeckung seiner Heimat dauerte es keine hundert Jahre, bis der Dodo ausgerottet war. „As dead as Dodo“, tot wie ein Dodo, ist bis heute eine australische Redewendung, wenn es darum geht, dass etwas unwiederbringlich vorbei ist. Das Mainzer Naturhistorische Museum widmet sich in der Sonderausstellung nicht nur dem Dodo, sondern vielen seiner tierischen Leidensgenossen. Klimawandel und mangelnde Biodiversität, aber auch Habgier und Aberglaube sorgen dafür, dass noch immer Tierarten für immer verschwinden. Dass der Mensch nicht tatenlos dabei zuschauen muss, beweist die Ausstellung auf eindrückliche Weise.  mehr...

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