Diskussion Von Baselitz bis Richter – Was prägt die Malerei der deutschen Nachkriegs-Künstler?

Es diskutieren:
Prof. Dr. Götz Adriani, Kurator der Ausstellung "Die jungen Jahre der Alten Meister", Stuttgart
Prof. Dr. Heinz Bude, Soziologe, Universität Kassel
Dr. Dietmar Elger, Gerhard Richter Archiv, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Gesprächsleitung: Susanne Kaufmann

Dauer

Die Staatsgalerie Stuttgart widmet den vier bedeutendsten Nachkriegsmalern Baselitz, Richter, Polke und Kiefer eine fulminante Schau.

Im Mittelpunkt steht ihr Frühwerk aus den 1960er Jahren. Da malte Baselitz Antihelden und drehte plötzlich seine Bilder auf den Kopf. Kiefer machte in den Uniformhosen seines Vaters den Hitlergruß, um nachzuspüren: Wie fühlt sich das an?

In den frühen Werken der vier Maler spiegeln sich die Ruinen, Rebellion und Aufbruch. Was macht die Werke so bedeutsam? Warum lieben Amerikanern diese Kunst? Und wie schaffte es Gerhard Richter, vom Ruinenkind zum wertvollsten Maler der Welt zu werden?

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