Kunst Viel Potenzial für Potsdam: Umbau des DDR-Restaurants „Minsk“

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Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Potsdam hat möglicherweise bald ein neues „Must“ für Museumsbesucher. Für den Berliner Architekturkritiker und Publizist Nikolaus Bernau hat das Ex-Restaurant „Minsk“ jedenfalls viel Potenzial. „Das ist gut entworfene Architektur“, so Bernau in SWR2 über die ehemalige Glashalle am Havelufer.

„Der Witz des Gebäudes ist, dass es sowohl in die Ferne strahlt als auch in die Ferne blicken lässt“, so Bernau. Dass der Mäzen Hasso Plattner nun mit der Restaurierung starte, sei Teil einer Wiederentdeckung der DDR-Architektur. Der terrassenartige Bau aus den 1970er Jahren sei aber stark vandalisiert worden, weshalb sich die Restaurierung auf die Fassade und den Garten beschränken werde.

Potsdam werde durch das „Museum für Gegenwartskunst“, das im „Minsk“ entstehen soll, sicher profitieren. „Das ist eine Frage des Engagements und der Dynamik“. Der ehemalige SAP-Manager Plattner habe als Kunstsammler eine sehr gute Strategie gefahren und könne dadurch für das Haus wohl auch gute Leihgaben erhalten.

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