Kultur „Jerusalem am Rhein”: SchUM-Städte wollen Unesco-Welterbe werden

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22:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen

Am 23.1. bewerben sich die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bei der UNESCO in Paris um den Welterbe-Titel. Sie bergen einen Schatz an jüdischer Tradition und Geschichte.

Das Land Rheinland-Pfalz und die drei Städte Mainz, Worms und Speyer wollen einen historischen jüdischen Städteverbund des Mittelalters zum Welterbe erklären lassen, den sogenannten „SchUM-Verband“ Der Name „SchUM“ setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei hebräischen Städtenamen – Schpyra (Speyer), Uarmeisa (Worms) und  Magenza (Mainz) - zusammen.

Im elften und zwölften Jahrhundert waren die drei Städte am Rhein Hochburgen jüdischer Gelehrsamkeit. Die Region galt im Mittelalter als „Klein-Jerusalem am Rhein“. Die jüdischen Gemeinden der drei Rheinstädte gründeten den SchUM-Verband, eine weltweit historische Besonderheit, die jetzt mit der Ernennung zum Welterbe gewürdigt werden soll.

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