Fotografie Fotografische Liebeserklärung: der Bildband „Wilde Alb”

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Dauer
Sendedatum
Sendezeit
22:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen

Der Bildband „Wilde Alb” ist eine fotografische Liebeserklärung an eine der schönsten und artenreichsten Landschaften Deutschlands - der Schwäbischen Alb. Kunscht! ist mit den Initiatoren des Projekts durch den Wald gestreift!

Die Schwäbische Alb in all ihren Facetten

Tropfsteinhöhlen, Wasserfälle, Buchenwälder… Die unterschiedlichen Lebensräume der Schwäbischen Alb, ihre Schönheit und ja, ihre Mystik wollten sie einfangen - über drei Jahre waren die Fotografinnen und Fotografen der Regionalgruppe Baden-Württemberg - Bayern der Gesellschaft für Naturfotografie auf der Alb unterwegs. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jedem Wetter haben sie die Besonderheiten dieser Landschaft festgehalten.

Liebeserklärung an die Natur: Der Bildband „Wilde Alb”

Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb” (Foto: © Uwe Schwenk Knesebeck Verlag)
Die ersten Strahlen der Morgensonne fallen in einen Mischwald. Der Mensch hat auch in den Wäldern der Alb seine Spuren hinterlassen und Baumarten wie die schnell wachsende Fichte eingebracht. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Uwe Schwenk Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Die Felsbrocken aus weißem Jura sind seit ewigen Zeiten Zeugen einzigartiger Sonnenaufgänge über dem Randecker Maar. Der ehemalige Vulkanschlot ist seit 1971 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Wolfgang Trust / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Das Felsenmeer im Wental auf der Ostalb ist eines der eindrucksvollsten Trockentäler auf der Schwäbischen Alb. Nachts wird es zur märchenhaften Fantasielandschaft unter einem unendlichen Sternenzelt. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Gerhard Schenk / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Nach einer kalten Winternacht hat sich der Nebel verzogen und gibt den Blick frei auf einen strahlend blauen Himmel und glitzernde Baumwipfel aus Reif. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Thomas Muth / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Der Sperlingskauz, die kleinste Eulenart Mitteleuropas, hat sich eine Höhle in einer alten abgestorbenen Buche als Nistplatz ausgesucht. Seine bevorzugte Beute sind vor allem Kleinvögel. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Thomas Muth / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Im Vorland der Schwäbischen Alb liegt eine der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas. Während der Obstbaumblüte beeindruckt das Muster aus grünen Wiesen und weißen Bäumen. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Bernd Nill / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Beeindruckendes Wurzelwerk: Hoch über dem Abgrund muss sich der Baum an der Kante des Albtraufs ganz besonders gut an den Felsen festklammern, um sich dort über die Jahre halten zu können. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Wolfgang Trust / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Pilze wie die Schmetterlingstramete spielen im ewigen Kreislauf der Natur eine wichtige Rolle. Sie zersetzen tote organische Substanzen und schaffen damit die Grundlage für neues Leben im Wald. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Uwe Schwenk / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Die Rotbuchen prägen viele Wälder der Schwäbischen Alb: Ihre grauen Stämme stehen im Kontrast zum herbstlichen Laub und erzeugen die für die Alb so charakteristische Kulisse. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Karl-Jürgen Vierfuß / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Die Grenze zwischen Albtälern und Hochfläche wird bei solchen Wetterlagen sichtbar: Im Tal wabert der Nebel und über den Höhen ist der Himmel klar. Nicht an allen Tagen löst die Sonne den Nebel auf. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Wolfgang Trust / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Der Biber, unser größter heimischer Nager, ist auch an die Flüsse und Bäche der Schwäbischen Alb zurückgekehrt. Oft verraten nur die sanduhrförmigen Nagespuren an den Ufergehölzen seine Anwesenheit. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Thomas Muth / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Der Uracher Wasserfall friert nur in extrem kalten und langen Kälteperioden nahezu komplett zu. An klaren Abenden gibt er unter seinen langen Eiszapfen diesen einmaligen Blick auf die Ruine Hohenurach frei. (Motiv aus dem Bildband „Wilde Alb”) © Bernd Nill / Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Motiv aus „Wilde Alb” Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen
Bildband „Wilde Alb“ Naturschätze zwischen Felsen, Höhlen und Wasserfällen Gebunden, 192 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen Knesebeck Verlag, 2019 ISBN 978-3-95728-309-2 Knesebeck Verlag Bild in Detailansicht öffnen

Eine Liebeserklärung in Bildern an eine der artenreichsten Landschaften

Kunscht! war mit den beiden Initiatoren des Projekts, den Fotografen Bernd Nill und Benjamin Waldmann auf der „Wilden Alb“ und stellt  den Bildband  vor, der eine Auswahl der besten Aufnahmen des Projekts versammelt . Eine Liebeserklärung in Bildern an eine der schönsten und artenreichsten Landschaften Deutschlands - der Schwäbischen Alb.

Zusätzlich zum Bildband startet am 23.11. eine Ausstellungsreihe sowie eine Multivisionsshow im Stadtmuseum Bad Urach.

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