Ausstellung Wie ein Schweizer Netzwerk Juden half: „Pässe, Profiteure, Polizei“ in Basel

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12:33 Uhr
Sender
SWR2

Während der NS-Zeit hat die Schweiz bekanntlich keine rühmliche Rolle gespielt hat bei der Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen. Mindestens 30.000 Menschen, die ein „J“ in ihrem Pass hatten, wurden an der Grenze abgewiesen. Erst 1995 hat sich die Schweiz offiziell für diese Kooperation mit den Nazis entschuldigt.

Recherchen des Jüdischen Museums der Schweiz zeichnen nun ein differenzierteres Bild: danach hat ein Helfernetzwerk von polnischen Diplomaten und jüdischen Aktivisten in der Schweiz tausenden Juden aus dem besetzten Polen und Deutschland mit gefälschten Pässen für Südamerika das Leben gerettet. Das Jüdische Museum der Schweiz in Basel hat das erstmals für die Ausstellung „Pässe, Profiteure, Polizei“ recherchiert.

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