Ausstellung Ein Hund namens Hitler: Provokante Fotos des Künstlers Flatz in Ulm

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Dauer
Sendedatum
Sendezeit
12:33 Uhr
Sender
SWR2

Es ist eine Provokation, die sitzt: Eine Deutsche Dogge namens Hitler war in den 90er Jahren die ständige Begleiterin des österreichischen Performancekünstlers Flatz. Es ist eine Provokation, die sitzt. Provokant sind auch die Untertitel der damals zahlreich entstandenen Hundefotos, die das Stadthaus Ulm in der Ausstellung „Hitler. Ein Hundeleben“ zeigt.

Ausstellung „Hitler. Ein Hundeleben“ von FLATZ in Ulm

Stadthaus Ulm, Dr. Sabine Presuhn (Foto: Atelier FLATZ)
„Hitler vor einer schweren Entscheidung“ Atelier FLATZ Bild in Detailansicht öffnen
„Hitler und sein Führer am Höhepunkt der Macht“ Atelier FLATZ Bild in Detailansicht öffnen
„Pas de Deux“ Atelier FLATZ Bild in Detailansicht öffnen
„Zwei Champions oder Die Zukunft sieht rosig aus“ Atelier FLATZ Bild in Detailansicht öffnen
„Portrait Hitler“ Atelier FLATZ Bild in Detailansicht öffnen
„Portrait Flatz“ Foto: Erwin Rittenschober Bild in Detailansicht öffnen

Morddrohungen von Neonazis gegen Flatz

Die Ausstellung im Stadthaus Ulm eröffnet pünktlich zum 80. Jahrestag von Hitlers Überfall auf Polen am 1. September 1939. Doch erstmalig ausgestellt wurden die Bilder bereits vor 25 Jahren, sagt Flatz in SWR2.

„Die Neonazis haben die Botschaft sofort kapiert“, kommentiert der Künstler die vielen Morddrohungen, die daraufhin bei ihm eingingen.

Vom 31.8. bis 24.11. stellt das Stadthaus Ulm die Bilder in der Ausstellung „Hitler. Ein Hundeleben“ aus.

Zur neuen Ausstellung erscheint das lang vergriffene Buch in einer neuen Ausgabe.

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