Ausstellung DDR-Architekt Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz: Ein Glücksfall für die Stadt

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Sendedatum
Sendezeit
12:33 Uhr
Sender
SWR2

Mainz lag 1945 in Schutt und Asche. 100 000 Menschen waren nach dem Krieg obdachlos, 80 Prozent der Stadt waren zerstört. Über den Wiederaufbau berieten sich namhafte Architekten, doch Mainz' heutiges Gesicht mit seinen ursprünglichen Stadtstrukturen und der fortschrittlichen Verkehrsführung ist im Wesentlichen der Verdienst eines früheren Stararchitekten der DDR, Egon Hartmann.

Sein Name ist heute nur noch wenigen bekannt, obwohl seine Übersiedlung in den Westen ein Glücksfall für die Stadt war. Eine Ausstellung im Landesmuseum Mainz würdigt Egon Hartmann nun als Schlüsselfigur des Nachkriegsstädtebaus in Deutschland.

Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz

Ausstellung „Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz“ (Foto: Agentur & Verlag Bonewitz / Fotoarchiv der Landesdenkmalpflege)
Eine Stadt in Schutt und Asche: Luftaufnahme von Mainz, 1947 Agentur & Verlag Bonewitz / Fotoarchiv der Landesdenkmalpflege Bild in Detailansicht öffnen
Egon Hartmann (li.) und Mitarbeiter, 1958. Agentur & Verlag Bonewitz / IRS Erkner Bild in Detailansicht öffnen
Der zentrale Bauplan für Mainz von 1958 des Architekten Ernst May geht direkt auf Egon Hartmann, zurück, damals dessen Mitarbeiter in der Stadtplanungsleitung. Agentur & Verlag Bonewitz Bild in Detailansicht öffnen
Strukturplan der Mainzer Altstadt von Egon Hartmann, 1955 Agentur & Verlag Bonewitz / IRS Erkner Bild in Detailansicht öffnen
Egon Hartmann, Ansicht der Großen Bleiche, 1956 Agentur & Verlag Bonewitz / Architekturmuseum der TU München Bild in Detailansicht öffnen
Egon Hartman war in der DDR ein bekannter Architekt. Sein Entwurf für die Stalin-Allee in Berlin von 1952. Agentur & Verlag Bonewitz / IRS Erkner Bild in Detailansicht öffnen
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