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AfD-Fraktion startet eigenen Newsroom Propaganda mit journalistischen Mitteln

Kulturgespräch am 12.2.2018 mit Medienexperte Lutz Frühbrodt

Die AfD-Fraktion will ab April in Berlin einen eigenen „Newsroom“ betreiben. Denn entweder werde sonst gar nicht oder nur negativ über die Partei berichtet. So sieht es deren Fraktionsvorsitzende Alice Weidel. Um eine „Gegenöffentlichkeit“ zu schaffen, sollen 20 Mitarbeiter und ein Fernsehstudio in redaktionsähnlichen Strukturen AfD-Inhalte verbreiten, schreibt das Magazin „Focus“. Das Konzept dahinter heißt „Content Marketing“ und wird bereits von vielen großen Wirtschaftsunternehmen angewandt, erklärt Medienexperte Lutz Frühbrodt von der Hochschule Würzburg. Content Marketing in der Politik sei nichts anderes als Propaganda mit journalistischen Mitteln.

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