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Das Museum RömerWelt in Rheinbrohl Unterwegs im Alltag römischer Soldaten

Museumsführer von Sabine Mahr

Ein Kettenhemd überziehen und dem Zenturio Meldung machen - das können die Besucher des Museums RömerWelt in Rheinbrohl. Wo der Limes begann, legt man großen Wert darauf, den Alltag römischer Soldaten erlebbar zu machen. Besucher können an vielen Experimentierstationen spielen und ausprobieren.

Das Erlebnismuseum am Startpunkt des obergermanischen Limes

"Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder", soll der greise Kaiser Augustus nach der verlustreichen Varus-Schlacht der Römer im Jahr 9 n. Chr. ausgerufen haben. Die Niederlage war Anlass für die Römer, den obergermanischen-rätischen Limes zu bauen, eine Begrenzung der Provinzen Obergermanien und Rätien zwischen Rhein und Donau.

Rund 2000 Jahre später wurde der Limes zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt. Daraufhin entstand unter anderem in Rheinbrohl bei Neuwied die "Römerwelt", eine Art römisches Erlebnismuseum.

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Unterwegs in der RömerWelt Rheinbrohl

Centurio

In der Römerwelt sind Anfassen und Ausprobieren erwünscht. Sogar eines der Kettenhemden darf man überstreifen. Zwölf bis sechzehn Kilo wiege es und es sei ein ganz besonderes Exemplar, erzählt Museumspädagogin Claudia Hippler-Born: "Die Ringe sind nicht nur ineinander verschlungen, sondern jeder einzelne Ring wurde noch einmal genietet. Vernietete Kettenhemden sind bruchsicherer, aber auch teurer."

Außenanlage

Backhaus

Workshop "Ernährung"

Palisade

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