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Fotografie "Die Entdeckung des Sichtbaren" im Schloss Untergröningen

"Die Entdeckung des Sichtbaren" heißt die Schau im Schloss Untergröningen, wo auf mehr als 1.000 Quadratmetern Fläche die Arbeiten von 20 FotografInnen gezeigt werden. Selbstverständlich soll der Titel irritieren. Was soll es am Offensichtlichen denn zu entdecken geben – wo es doch gar nicht verdeckt ist?

4:38 min | Do, 9.5.2019 | 22:45 Uhr | Kunscht! | SWR Fernsehen

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Ausstellung

"Das Sichtbare entdecken" im Schloss Untergröningen

Was eint Fotografie und ein Schweizer Taschenmesser? "Das Sichtbare entdecken" - im Schloss Untergröningen und darüber hinaus!

"Wer sehen kann, kann auch fotografieren, aber Sehen zu lernen, kann ein ganzes Leben dauern…"

Ein Zitat kann vielleicht weiterhelfen. Das eines Altmeisters der Fotografie des 20. Jahrhunderts: Wer sehen kann, kann auch fotografieren sagte Andreas Feininger, aber Sehen zu lernen, kann ein ganzes Leben dauern… Alle KünstlerInnen der Ausstellung sind Meister dieser "Kunst des Sehens", damit die Gemeinsamkeiten allerdings schon weitestgehend aufgezählt.

Blick in die Ausstellung "Die Entdeckung des Sichtbaren" - Werkzyklus "Fairytales" von Jürgen Altmann.

Blick in die Ausstellung "Die Entdeckung des Sichtbaren" - Werkzyklus "Fairytales" von Jürgen Altmann.

Fotografie so universell wie ein Schweizer Taschenmesser

Fotografie sei "so universell wie ein Schweizer Taschenmesser", meint Ausstellungsmacher Christian Gögger – womit zum Ausdruck gebracht ist, dass er keineswegs nach einem roten Faden sucht, sondern den Fächer möglichst weit spannen und künstlerische Positionen zeigen will, die so weit wie möglich auseinanderliegen:

René Kanzler "Loop the Loop", 2016

René Kanzler "Loop the Loop", 2016

Viele verschiedene künstlerische Positionen

Neben die perfekte Werbefotografie des Starfotografen Dieter Blum aus Stuttgart setzt er die beinahe beiläufigen urbanen Betrachtungen von Menja Stevenson aus Rottweil. Neben den extrem nüchternen, stilllebenartigen Produktfotos von Hansi Müller-Schorp aus Leinfelden, sind die stark verfremdeten Bildwerke von René Kanzler aus Karlsruhe zu sehen.

Dieter Blum: Shell Ölplattform, 2009

Dieter Blum: Shell Ölplattform, 2009

"Die Guten sind ziemlich nah"

Vielleicht zeichnet sich hier ja doch ein roter Faden ab: Für die Auswahl der FotografInnen zu dieser Schau musste Kurator Christian Gögger kaum in die Ferne schweifen. Die Guten, sagte er sind ziemlich nah.

Auch Kunscht! übt sich in der "Kunst des Sehens" - und macht sich schon einmal ein Bild von der Ausstellung…

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