Bitte warten...
Roter Teppich von Cannes

Filmfestival Cannes eröffnet mit Zombiekomödie von Jim Jarmusch

Quentin Tarantino, Pedro Almodóvar, Terrence Malick - im Wettbewerb um die Goldene Palme beim 72. Filmfestival in Cannes sind die Altmeister des Autorenkinos wieder zahlreich vertreten. Vier der 21 Wettbewerbsfilme kommen in diesem Jahr von Regisseurinnen, etwa von der Österreicherin Jessica Hauser. Jim Jarmusch eröffnet mit der Zombiekomödie „The Dead Don't Die“ die wichtigste Filmschau der Welt.

Österreichische Regisseurin im Wettbewerb

Gespannt wartet man auf den Beitrag der Österreicherin Jessica Hausner. In ihrem Psychothriller „Little Joe“ geht es um Genmanipulation. Viele der weiteren Palmen-Anwärter sind alte Bekannte des Festivals.

Wird es dem Franzosen Arnaud Desplechin, einer der besten Filmemacher seines Landes, in seiner sechsten Wettbewerbsteilnahme gelingen, eine Goldene Palme zu gewinnen?

Alte Bekannte in Cannes

Auch Pedro Almodóvar ist dabei. Sein Film „Dolor y Gloria“ mit Antonio Banderas und Penélope Cruz handelt von einem alternden Filmregisseur.

Die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne präsentieren mit „Ahmed“ das Porträt eines jungen Mannes. Ken Loach erzählt in „Sorry, We Missed You“ die Geschichte einer von der Globalisierung abgehängten Familie.

August Diehl in einem Film von Terrence Malick

Deutsche Beteiligung gibt es im Wettbewerbsfilm des US-Regisseur Terrence Malick, „A Hidden Life“. Die deutsch-amerikanische Koproduktion mit August Diehl handelt von einem Kriegsdienstverweigerer in der Nazi-Zeit. 

Die Goldene Ehrenpalme erhält dieses Jahr der französische Schauspieler Alain Delon. Jurypräsident des Wettbewerbs ist der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu.

Zombies zum Auftakt

Eröffnet wird das 72. Filmfestival von Cannes mit einem Film von Jim Jarmusch, dem amerikanischen Starrregisseurs und Helden des unabhängigen Kinos. „The Dead don't die“ ist eine Komödie über die liebsten Untoten des Kinos: Zombies.

Mit internationalen Topstars besetzt - Tilda Swinton, Chloe Sevigny, Bill Murray, Adam Driver - wird dies wohl ein gelungener wie schräger Kino-Spaß werden.

„Enfant terrible“ Tarantino

„Once Upon a Time in Hollywood“ von Quentin Tarantino ist wohl der am meisten erwartete Film dieses Jahr. Der Kult-Regisseur und „enfant terrible“ Hollywoods ist noch lange nicht in die Jahre gekommen.

Der Film erzählt die fiktive Geschichte zweier abgehalfterter Western-Stars und findet zugleich vor einem filmhistorischen Hintergrund statt: dem Aufbruch von New Hollywood in den 60er Jahren und der Mordwelle durch die Manson-Sekte.



Weitere Themen in SWR2