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Science-Fiction-Comic Krieger gegen KI: Comic-Debüt von Cristin Wendt

Von Markus Pfalzgraf

In diesem Comic-Debüt sind die Maschinen los. Eine künstliche Intelligenz, die die Menschheit erst vorm Klimawandel rettete, kehrt sich jetzt gegen sie. Das ist die Idee von „Message“, dem Science-Fiction-Debüt von Cristin Wendt in einem Hybrid-Stil von Comic- und Manga Elementen. Der Band erscheint beim Verlag „Cross Cult“ in Ludwigsburg.

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Science-Fiction-Comic

Bilder zum Comic-Debüt "Message" von Cristin Wendt

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Stadtrand von Ludwigsburg, Verlagsgebäude von „Cross Cult“ in einem Industriegebiet. Auf dem Tisch im Konferenzraum liegt ein Stapel neuer Bücher. Cristin Wendt schlägt das erste Exemplar Ihres eigenen Buches auf. „Das fühlt sich schon ganz anders an, als wenn man es selber druckt: Hochwertiger vor allem. Ich freue mich gerade einfach nur. Es sieht echt schön aus.“

Stadtrand von Ludwigsburg, Verlagsgebäude von „Cross Cult“ in einem Industriegebiet. Auf dem Tisch im Konferenzraum liegt ein Stapel neuer Bücher. Cristin Wendt schlägt das erste Exemplar Ihres eigenen Buches auf. „Das fühlt sich schon ganz anders an, als wenn man es selber druckt: Hochwertiger vor allem. Ich freue mich gerade einfach nur. Es sieht echt schön aus.“

Es ist das erste großformatige Hardcover für Cristin Wendt, die bislang ihre Comics ohne Verlag veröffentlicht hat. Der Name des Buches: „Message“. Auf dem Titelbild: Der Soldat Avarus in seiner Kampfmontur, der die verbliebene Menschheit gegen eine künstliche Intelligenz verteidigt. Cristin Wendt: „Ich musste mir für die Story einen Sündenbock aussuchen. Und eine Künstliche Intelligenz ist in der Science Fiction ein beliebtes Thema als Sündenbock – wenn eine künstliche Intelligenz mal durchdreht.“

Cristin Wendt arbeitet als Schreinerin – die greifbare, körperliche Arbeit ist für sie der perfekte Ausgleich zum kleinteiligen Zeichnen. Ihre Hauptfigur, der Krieger Avarus, hat halblange Haare und feine Gesichtszüge wie im Manga, aber sonst ist die Ästhetik futuristisch und eher westlich. Eine bewusste Mischung für Cristin Wendt. „Ich habe mein Werk mal einer Redakteurin von einem anderen Verlag gezeigt, und die hat damals gesagt: Es ist nicht wirklich Manga, es ist nicht wirklich Comic. Wir wissen nicht, wohin damit. Das war für mich damals ein Punkt, an dem ich gesagt habe: Mist, was mache ich da?“

Zum Glück ist Cristin Wendt ihrem Zeichenstil treu geblieben – ein Hybrid-Stil mit Comic- und Manga-Elementen, den der Verlag Cross Cult ohnehin im Programm hat. Aber auch das Thema passt in diese Zeit, findet Verleger Andreas Mergenthaler: „Dass die Menschheit die Umwelt zerstört, und dass dann eine Computer-Intelligenz oder KI irgendwann aufwacht und sich darum kümmert, dass der Planet gerettet wird, könnte ja wirklich irgendwann passieren. Das fanden wir interessant.“

Der Verlag Cross Cult ist sonst eher für Hefte und dicke Sammelbände etwa von Hellboy oder The Walking Dead bekannt. Für „Message“ wurde das klassische Album-Format gewählt. Insgesamt sind fünf Bände geplant. Der nächste soll im kommenden Jahr erscheinen.

3:32 min | Di, 12.3.2019 | 12:33 Uhr | SWR2 Journal am Mittag | SWR2

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Comic

Krieger gegen KI: Das Comic-Debüt von Cristin Wendt

Markus Pfalzgraf

„Message“ heißt das Comic-Debüt von Cristin Wendt aus der Nähe von Ulm. Er handelt von einer Künstlichen Intelligenz, die den Menschen wegen seiner Klimasünden vernichten will.

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