Bitte warten...

Ausstellung im Caricatura-Museum Frankfurt Ernst Kahl mag es absurd

Von Sina Weinhold

Zum 70. Geburtstag des Karikaturisten Ernst Kahl zeigt das Caricatura-Museum in Frankfurt die ironischen, witzigen und absurden Bilder des Künstlers. Die Ausstellung „Vergessene Katastrophen“ läuft bis zum 12. Mai.

1/1

Ausstellung im Caricatura Museum Frankfurt

Die vergessenen Katastrophen von Ernst Kahl

In Detailansicht öffnen

Die letzten Nackt-Druiden.

Die letzten Nackt-Druiden.

Frühstück im Freien

ohne Titel

Vergessene Katastrophen

Der Eisprung

Leihmutter Jolante

Sauer macht lustig

Princessbohne und Prince Harrypear Royal Wedding

Pop-Corn

Oberammergau

Die Nasenaffennase in sakralen Schweizer Briefmarkenmotiven.

Die Hungrigen Drei Könige

Der Hilferuf in der dänischen Malerei des 19ten Jahrhunderts.

Echte Witzfiguren vor gefälschten Picassos

Ernst Kahl

Das Absurde in Cartoons, Acryl und Aquarell

Sich reinfinden in eine Welt, die es nicht gibt. Die aber doch sehr real wirken soll. Ernst Kahl, der in Hamburg und bei Husum lebt, mag es absurd. Sein Werk ist bunt und vielseitig.

Der Zeichner, Maler, Autor, Musiker, Lyriker und Schauspieler hat von Cartoons bis hin zu Objekten und Musik so ziemlich alles im Repertoire: Acrylgemälde, Tusche- und Aquarell-Zeichnungen, Collagen, Fotos, Drucke, Installationen, Filme und Songs.

Leihmutter Jolante und die Verfremdung

Ernst Kahl adaptiert, zitiert und verfremdet unterschiedlichste Motive, Kunstmittel und Bildgattungen. Ein Beispiel in Acryl: Die Sau Jolante auf Stroh liegend. Neben ihrem eigenen Ferkel hängen auch ein Elefantenbaby, Hund, Hase und Katze an ihren Zitzen. Ernst Kahl nennt sein Bild „Leihmutter Jolante“ – solche Scherze sind typisch für den Cartoonisten.

3:41 min | Do, 7.2.2019 | 12:33 Uhr | SWR2 Journal am Mittag | SWR2

Mehr Info

Die absurden Karikaturen von Ernst Kahl in Frankfurt

Sina Weinhold

Zum 70. Geburtstag des Karikaturisten Ernst Kahl zeigt das Caricatura-Museum in Frankfurt die ironischen, witzigen und absurden Bilder des Künstlers. Die Ausstellung „Vergessene Katastrophen“ läuft bis zum 12. Mai.

Ein Werk, das einfach Spaß macht

Ernst Kahl ist weitgehend Autodidakt. Er hat einige Semester an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste studiert, war unter anderem Hilfslehrer auf der Hallig Hooge und betrieb einen Antiquitäten- und Kunsthandel.

Seit 1980 veröffentlicht er regelmäßig Kolumnen und Bildergeschichten in den Zeitschriften „Pardon“, „Konkret“, „Titanic“, „Stern“ und „Der Feinschmecker“. Ein Werk, das einfach Spaß macht.


Weitere Themen in SWR2