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Akrobatik-Konzert eröffnet das Zirkus-Festival „Atoll“ in Karlsruhe

Als wäre in Karlsruhe schon Silvester

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Gitterzäune auf der Bühne, alles ist in rotes Schummerlicht getaucht, Kunstnebel wabert ins Publikum. Haben Sie schon einmal versucht, in Flossen auf dem Trampolin zu hüpfen und dabei noch Trompete zu spielen? Oder sich beim Trampolinspringen Socken, Hemd und - nein, das wohl eher doch nicht - die Hose auszuziehen? Ein Großteil des Bühnenbodens besteht aus einem eingelassenen Trampolin. Und so hüpfen und fliegen die 16 Mitglieder der französischen Truppe „Cirque Inextremiste“ immer wieder scheinbar schwerelos herum.
 
Ihr Auftritt war der Auftakt des ATOLL-Festivals für zeitgenössischen Zirkus, das das Tollhaus in Karlsruhe nun schon zum dritten Mal veranstaltet.

Gitterzäune auf der Bühne, alles ist in rotes Schummerlicht getaucht, Kunstnebel wabert ins Publikum. Haben Sie schon einmal versucht, in Flossen auf dem Trampolin zu hüpfen und dabei noch Trompete zu spielen? Oder sich beim Trampolinspringen Socken, Hemd und - nein, das wohl eher doch nicht - die Hose auszuziehen? Ein Großteil des Bühnenbodens besteht aus einem eingelassenen Trampolin. Und so hüpfen und fliegen die 16 Mitglieder der französischen Truppe „Cirque Inextremiste“ immer wieder scheinbar schwerelos herum.
 
Ihr Auftritt war der Auftakt des ATOLL-Festivals für zeitgenössischen Zirkus, das das Tollhaus in Karlsruhe nun schon zum dritten Mal veranstaltet.

Das Publikum darf ganz nah dran, nur manchmal wird es zur Seite gescheucht, um einer dicken Matte Platz zu machen, auf der dann Akrobaten landen, nachdem sie von ihren Kollegen mit Hilfe einer Wippe hoch in die Luft geschleudert wurden.
 
„Das Risiko beziehungsweise die Gefahr ist etwas sehr Relatives“, sagt Yann Ecauvre, der künstlerische Leiter der Truppe. Waghalsige Akrobatik kommt in dem Programm „Extreme Night fever“ nur gelegentlich vor.

Die Musik ist das wichtigste Element der Show, erklärt Géraldine Gallois, die Akkordeonistin, die mit ihren Kolleginnen und Kollegen live die Musik zuliefert: „Eigentlich hatten wir ganz am Anfang die Idee, dass die ganze Show ein Ball, ein Tanzspektakel werden sollte. Also haben wir Tanzmusik komponiert. Dann kamen plötzlich immer mehr Zirkusnummern dazu, also haben wir Zirkusmusik geschrieben, die das Geschehen illustrieren.“

Es ist eine wilde Mischung aus Tanz, Zirkusshow und Konzert, die die Gruppe „Cirque Inextremiste“ beim Atoll-Festival im Karlsruher Tollhaus geboten hat. Aber den meisten Besuchern hat es gut gefallen. Sie haben aus der Show eine große Party gemacht.

Genau das hatte sich der Leiter der Truppe, Yann Ecauvre, gewünscht: „Das Ziel dieses speziellen Spektakels ist, dass die Leute an diesem Abend wirklich loslassen, sich amüsieren, in Trance geraten – wie bei einer wilden Silvesterparty, so als wäre jeden Tag Neujahr!“
 

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