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Kinostart: 27.7.

Die guten Feinde von Christian Weisenborn

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Günther Weisenborn, Schriftsteller und Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle, entkommt der Hinrichtung durch die Nazis nur knapp.

Günther Weisenborn, Schriftsteller und Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle, entkommt der Hinrichtung durch die Nazis nur knapp.

59 seiner Mitstreiter werden hingegen 1942 hingerichtet, unter ihnen seine Freunde Libertas und Harro Schulze-Boysen,...

... sowie Mildred und Arvid Harnack.

Bis zu seinem Tod 1969 versucht Weisenborn zusammen mit Adolf Grimme, die zu Tode verurteilten Freunde zu rehabilitieren und den verantwortlichen Nazi-Richter Manfred Roeder zur Rechenschaft zu ziehen – vergeblich. Im Bild: Günther und Joy Weisenborn

In der BRD gelten die Mitglieder der Gruppe als KGB-Agenten und Vaterlandsverräter und in der DDR wird die Geschichte der Widerstandskämpfer für kommunistische Propaganda missbraucht. Erst 2009 werden die Urteile gegen die Rote Kapelle offiziell aufgehoben. Im Bild: Bertold Brecht und Günther Weisenborn

Der Filmemacher Christian Weisenborn (im Bild) erzählt das dramatische Leben seines Vaters. Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Fotos, privat gedrehtes Filmmaterial und neu geführte Interviews mit Hinterbliebenen der Roten Kapelle geben intime Einblicke in die Ängste und Träume Weisenborns, seiner Frau Joy und ihrer mutigen Freunde – und erzählen von den abenteuerlichen Widerstandsaktionen der Gruppe, der es vor allem darum ging, über Hitlers Gräueltaten aufzuklären und eine Gegenöffentlichkeit gegen die Propaganda der Nazis zu schaffen.

"Die guten Feinde" ist das vielschichtige Porträt einer Gruppe von Freunden, die das Leben liebten und sich in den dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte entschieden haben, ihrem Gewissen zu folgen und mutig gegen das Unrecht der Nazis aufzubegehren. Im Bild: Filmplakat und Foto von Libertas Schulze-Boysen, Ernst Rowohlt und Günther Weisenborn

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