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Kinostart: 18.5.

Nocturama von Bertrand Bonello

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Ein Morgen in Paris. Eine Handvoll Jugendlicher aus unterschiedlichen sozialen Schichten.

Ein Morgen in Paris. Eine Handvoll Jugendlicher aus unterschiedlichen sozialen Schichten.

Sie tanzen, jeder für sich, ein seltsames Ballett durch das Labyrinth der Metro und die Straßen der Hauptstadt.

Sie alle scheinen einem Plan zu folgen.

Ihre Gesten sind in ihrer Präzision fast gefährlich.

Sie steuern alle auf einen Punkt zu, ein Kaufhaus kurz vor Ladenschluss.

Wenig später fliegt Paris in die Luft. Der Anschlag nimmt seinen Lauf.

"In der Tat bedarf es keinerlei Erklärung dafür, warum alles heute in die Luft gehen könnte. Man muss nur Zeitung lesen, auf die Straße gehen, den Leuten zuhören. Die Anspannung kann man praktisch mit Händen greifen. Man weiß einfach, dass es jederzeit passieren kann, in welcher Gestalt auch immer. Dies ist gewiss eine Definition von Terror…
Deshalb beginnt der Film mitten in dieser Dynamik, ohne erzählerische Einleitung, ohne Erklärungen, die mir überflüssig scheinen. Hier wird also die Frage nach dem Warum durch Was wird geschehen? ersetzt." Regisseur Bertrand Bonello (im Bild)

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