Bitte warten...
Drei Frauen machen eine Yoga Bewegung

Der sportliche Körper Was passiert bei Bewegung?

Wenn man loslegt, beim Badminton, sich aufs Rad schwingt oder rudert – dann kommt man aus der Puste und schwitzt. Das merkt jeder. Aber was passiert da sonst noch im Körper?

Im Verborgenen laufen unendlich viele Prozesse ab, von denen wir nichts merken – die uns aber auf vielen Ebenen gesund halten.

Bewegung ist gut fürs Gehirn. Ab dem 30. Lebensjahr schrumpft das Gehirn – und man hat gesehen, dass Leute, die regelmäßig Sport treiben mehr Gehirnvolumen haben als Nichtsportler. Ein großes Gehirn macht jedoch nicht automatisch schlau.

Sport ist gut für die Nerven

Aber Sport hält trotzdem geistig fit. Weil Bewegung unsere Nervenzellen dazu bringt, elektrische Impulse auszutauschen. Traffic nennen das Sportmediziner. Laufen, Treppensteigen oder Joggen ist außerdem gut für die Knochen. Wenn sie die Last des eigenen Körpers tragen müssen und leichte Stöße abkriegen, werden sie stabil, zum Beispiel durch Joggen.

Ein Mann zeichnet auf eine Glasscheibe die groben Umrisse eines menschlichen Gehirns.

Ab dem 30. Lebensjahr schrumpft das Gehirn – und man hat gesehen, dass Leute, die regelmäßig Sport treiben mehr Gehirnvolumen haben als Nichtsportler

Bewegung bringt Schwung in den Stoffwechsel. Denn Muskeln brauchen beim Sport Energie, die sie sich aus Fett und Zucker holen. Wenn man sich bewegt, bilden sich neue Blutgefäße. Das Herz wird leistungsfähiger, der Darm wird auf Trab gebracht.

Glück durch Endorphine

Und: Es passieren eine Reihe von Dingen, die gute Laune machen. Denn wir schütten opiumähnliche Substanzen aus, die machen dann eine positive Stimmung. Neben den berühmten Endorphine gibt es dafür noch viele weitere Stoffe.

Frauen bei gymnastischen Übungen liegen auf Matten in Sporthalle.

Im Muskel entstehen bei Sport Myokine, die wirken als Botenstoffe auch auf die Stimmung

Im Muskel selbst entstehen sogar Myokine. Diese haben nicht nur lokal auf das Gewebe Einfluss, sondern als Botenstoffe auch auf die Stimmung. Der Muskel als Hormonzentrale – das ist neu. Vielleicht entstehen hier sogar Stoffe, die vor allen möglichen Krankheiten schützen.

Im Programm

Opéra-comique in 3 Akten
Fantasio: Sarah Connolly
Le prince de Mantoue: Russell Braun
Marinoni: Robert Murray
La princesse Elsbeth: Brenda Rae
Flamel: Victoria Simmonds
Le roi de Bavière: Brindley Sherratt
Sparck: Neal Davies
Hartmann: Gavan Ring
Facio: Aled Hall
Opera Rara Chorus
Orchestra of the Age of Enlightenment
Leitung: Mark Elder

Weitere Themen in SWR2