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Madame Bovary (1/3)

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„Welches ist das Gebiet der Dummheit, das stumpfsinnigste Milieu, das die meisten Absurditäten, die meisten intoleranten Dummköpfe hervorbringt? - Die Provinz. Welches sind dort die unerträglichsten Akteure? - Die kleinen Leute, die sich in kleinen Tätigkeiten verausgaben, deren Ausübung ihr Denken verkümmern lässt. Welches ist der am meisten abgenutzte und missbrauchte Sachverhalt, die abgedroschenste Leierkastenmelodie? Der Ehebruch.“


Charles Baudelaire vermerkte 1857, als „Madame Bovary“ erschien, das banale Sujet dieses Romans hindere ihn nicht daran, zum absoluten Kunstwerk zu mutieren.


Teil 2: 12. Dezember, Teil 3: 19. Dezember 2021, jeweils 18.20 Uhr

Nach dem gleichnamigen Roman
Aus dem Französischen von Maria Dessauer
Mit: Friedhelm Ptok, Chris Pichler, Bernhard Schütz u. v. a.
Musik: Michael Riessler
Hörspielbearbeitung: Valerie Stiegele
Regie: Christiane Ohaus
Produktion: HR/RB/DLR Kultur 2005

SWR2 Hörspiel Gustave Flaubert: Madame Bovary (2/3)

Das dreiteilige Hörspiel „Madame Bovary“ nach dem 1856 erschienenen Roman von Gustave Flaubert, einem der wichtigsten Romane des Realismus. Ein Klassiker der Weltliteratur.   mehr...

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SWR2 Hörspiel Gustave Flaubert: Madame Bovary (3/3)

Gelangweilt von ihrer Ehe, sucht Emma Bovary die ersehnten Gefühlswallungen bald im Ehebruch, doch Sie scheitert an ihrem Verlangen und ihrer Umwelt.  mehr...

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Hörspiel am Sonntag Lehrjahre der Männlichkeit. Geschichte einer Jugend

Frédéric Moreau ist achtzehn, als er sich verliebt. In eine verheiratete Frau. Der Held aus der Provinz tröstet sich in Paris und stolpert in die 48er Revolution.   mehr...

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SWR2 lesenswert Kritik Michel Winock: Flaubert

Gustave Flaubert war Bürger und Künstler, Schöngeist und Sonderling. Über sich selbst sagte er: "Ich habe die Schultern eines Lastträgers und die nervöse Reizbarkeit einer kleinen Mätresse." Michel Winock beschreibt, wie aus solchen Gegensätzen ein einzigartiges Werk entstand.

Aus dem Französischen von Horst Brühmann und Petra Willim
Hanser Verlag, 656 Seiten, 36 Euro
ISBN 978-3-446-26844-9  mehr...

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Gespräch Gustave Flaubert – Lehrjahre der Männlichkeit

Liebe, Geld, Politik – Gustave Flaubert beschreibt in „Lehrjahre der männlichkeit“ das ganze Leben der Männer im 19.Jahrhundert. Gespräch mit der Übersetzerin Elisabeth Edl und ihrem Mann und Lektor Wolfgang Matz.  mehr...

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Lesung Brief des 15-jährigen Gustave Flaubert an seinen Freund Ernest Chevalier. Aus: Gustave Flaubert - Memoiren eines Irren

Fällt der Name Gustave Flaubert, denkt man sofort an „Madame Bovary“ oder an die „Éducation sentimentale”. Diese großen Gesellschaftsromane machten den am 12.12.1821 in Rouen geborenen Autor berühmt. Doch auch davor hatte der junge Flaubert bereits etliche Texte geschrieben, nur hielt er sie für ungenügend und daher nicht publizierbar. Zu seinen frühen Schubladentexten gehören auch die „Memoiren eines Irren“, die jetzt in einer Neuübertragung der großen Flaubert-Übersetzerin Elisabeth Edl erschienen sind. Pünktlich zu Flauberts 200. Geburtstag.
Dem Band beigegeben sind außerdem einige sehr geistreiche Briefe aus dem Umfeld der „Memoiren“. Flaubert war damals noch ein Teenager, doch sein literarisches Talent war bereits unverkennbar.
Hören Sie hier den Brief, den der 15½-jährige Gustave Flaubert einst an seinen Freund Ernest Chevalier schrieb. Es liest Dominik Eisele.
Hanser Verlag, 240 Seiten, 28 Euro
ISBN 978-3-446-26845-6  mehr...

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