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Literaturwissenschaftler
Jurymitglied seit 2010

Michael Grote bei der Karl-Sczuka-Preis Jurysitzung 2017 (Foto: SWR, Peter A. Schmidt)
Michael Grote Peter A. Schmidt

Michael Grote wurde 1966 in Langenhagen bei Hannover geboren, studierte 1988–1997 Deutsch und Geschichte an der Universität Bielefeld. Er war 1998–2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem überregionalen Kulturprojekt "Poetische Landschaft" beim Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe, 2000–2002 Projektleiter und Vorstandsmitglied in der AMMMa AG (Akademie für Medienpädagogik, Mediendidaktik und Multimedia) und 2002–2007 DAAD-Lektor am Germanistischen Institut der Universität Bergen, Norwegen.

Seit 2007 arbeitet er als Universitätslektor am Institut für Fremdsprachen der Universität Bergen und am Institut für Fremdsprachen und Übersetzung der Universität Agder. 2008 promovierte er an der Universität Bergen mit der Dissertation "Exerzitien. Experimente. Zur Akustischen Literatur von Carlfriedrich Claus", die 2009 im Bielefelder Aisthesis-Verlag erschien.

Er lebt im norwegischen Küstenort Klokkarvik. Als Teilnehmer an verschiedenen internationalen Forschungsprojekten hat er literaturwissenschaftliche Vorträge gehalten und Veröffentlichungen vorgelegt, unter anderem zur Literatur von Carlfriedrich Claus, Oskar Pastior, Oswald Wiener und Dieter Roth. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die experimentelle Literatur des 20. Jahrhunderts, Geschichte und Theorie autobiographischer Schreibweisen in der Moderne und medienästhetische Probleme der Literaturwissenschaft. Gemeinsam mit Beatrice Sandberg gab er den Band heraus: Autobiographisches Schreiben in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Bd. 3: Entwicklungen, Kontexte, Grenzgänge (2009).

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