Karl-Sczuka-Preis 2020

69 Wettbewerbsbeiträge aus 25 Ländern

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Der Karl-Sczuka-Preis 2020 geht an den französischen Klangkünstler Frédéric Acquaviva für sein Hörstück "ANTIPODES for voices and dead electronics".

Der international renommierte Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst wird jährlich an die „beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt“, verliehen. In diesem Jahr wurden 69 Wettbewerbsbeiträge aus 25 Ländern eingereicht.

Über die Preisträger hat am Freitag, 10. Juli 2020, in Baden-Baden eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Olaf Nicolai entschieden. Weitere Jurymitglieder waren Julia Cloot, Michael Grote, Thomas Meinecke und Julia Mihály.

Der Karl-Sczuka-Preis

Der Karl-Sczuka-Preis ist nach dem Hauskomponisten der SWF-Gründerjahre benannt und wurde erstmals 1955 vergeben.

Seit 1972 wird er bei den Donaueschinger Musiktagen verliehen und ist seitdem zur international wichtigsten Auszeichnung für avancierte Werke der Radiokunst geworden.

Ausgezeichnet werden soll seit 1972 laut Satzung die „beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt“.

Mauricio Kagel, Luc Ferrari, Gerhard Rühm, John Cage, Heiner Goebbels, Friederike Mayröcker, Pierre Henry, Oswald Egger, Christina Kubisch oder Olaf Nicolai waren im Laufe der Jahre Preisträger, die nach Donaueschingen kamen.

Der Karl-Szuka-Preis ist mit 12.500 Euro dotiert.

Sekretariat des Karl-Sczuka-Preises

Iris Drögekamp Leitung

Straße:
Südwestrundfunk
Ort:
76522 Baden-Baden
Telefon 49-(0)7221-929-26312
Telefax 49-(0)7221-929-24537
E-Mail:
sczuka@swr.de

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