Karl-Sczuka-Preis 2002

Preisverleihung

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Stefano Giannotti wird mit dem Karl-Sczuka-Preis 2002 ausgezeichnet. Förderpreis geht an Andreas Bick.

Die unabhängige Jury unter Vorsitz des Literaturwissenschaftlers Klaus Ramm gab für ihre Entscheidung folgende Begründung:

"Il tempo cambia" (Time Changes) geht aus von den Bedeutungsfeldern der ersten 32 Zeichen des "I Ging". In einer Folge von 32 kurzen Hörszenen verwandelt Stefano Giannotti sie in eine leichtfüßig von Klangaktion zu Klangaktion hüpfende Annäherung an das undurchsichtige und widersprüchliche Geheimnis der Zeit. Das Vexierspiel der radiophonen Spots ist - bei allem hintergründigen Traditionsbezug - unmittelbar eingängig. Mit surrealem Witz und lebhafter Ironie weitet Giannotti elementare Alltagserfahrungen ins Allgemeine und Archetypische.

Die unabhängige Jury:

Klaus Ramm:
Vorsitzender; Literaturwissenschaftler

Heinrich Vormweg:
Literaturkritiker und Juryvorsitzender 1985-98

Christina Weiss:
Literaturkritikerin

Monika Lichtenfeld:
Kritikerin

Johann-Georg Schaarschmidt:
Musiktheater-Regisseur und früherer Freiburger Musikhochschulrektor

Karl-Sczuka-Preis Hörspiel als Radiokunst

Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2022 geht an Jan Jelinek für sein Hörstück "Überwachung – in drei Episoden".

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AUTOR/IN
SWR