Karl-Sczuka-Preis 1999

Begründung der Jury

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Die unabhängige Jury unter Vorsitz des Literaturwissenschaftlers Klaus Ramm gab für ihre Entscheidung folgende Begründung:

"In 'Topophonia' entwickelt Barry Bermange sein ästhetisches Prinzip der 'Klangfenster' weiter. Im Kontrast zu Stillephasen, die in diesem Medium an die Grenzen der Geduld reichen, thematisiert er Terror und Bedrängnis durch Geräusche. Das dem Fernsehen entnommene Tonmaterial wird in streng strukturierten Sequenzen präsentiert. Das Stück entdeckt in seinem ursprünglichen Kontext kaum beachtetes Klangmaterial unseres Alltags und komponiert es zu einer durch die Stille zerrissenen Ästhetik der Geräuschbedrohung."

Die unabhängige Jury

  • Klaus Ramm - Vorsitzender; Literaturwissenschaftler
  • Heinrich Vormweg - Literaturkritiker und Juryvorsitzender 1985-98
  • Christina Weiss - Kritikerin und Hamburger Kultursenatorin
  • Monika Lichtenfeld - Kritikerin
  • Johann-Georg Schaarschmidt - Früherer Freiburger Musikhochschulrektor

Karl-Sczuka-Preis Hörspiel als Radiokunst

Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2022 geht an Jan Jelinek für sein Hörstück "Überwachung – in drei Episoden".

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AUTOR/IN
SWR