Das Gegenteil ist nicht bewiesen! Gesammelte Theorien über Hitlers Flucht

Das Gegenteil ist nicht bewiesen! Gesammelte Theorien über Hitlers Flucht

Fotomontage Hitler in Verkleidung (Foto: Imago, imago/UIG -)
Hitler lebt. 128-jähriger Argentinier behauptet, er sei Adolf Hitler. Diese Meldung geisterte vor einem Jahr durchs Netz und um die Welt. Völliger Blödsinn. Allein schon, weil niemand je so alt geworden ist. Aber selbst YouTube-Superstar LeFloid fiel darauf rein und musste sich später für die Fehlmeldung bei seinen Fans entschuldigen ... Imago imago/UIG -
Hitler floh … mit allen nur denkbaren Fluggeräten aus Berlin. Sogar mit einer V2 soll er sich aus der Hauptstadt weggeschossen haben. Die Tüftler und Technikfreaks unter den Verschwörungstheoretikern vermessen mögliche Startbahnen, errechnen Startgeschwindigkeiten und Flughöhen. Die phantasiebegabten Verschwörungstheoretiker interessiert das weniger. Sie argumentieren einfach: Hitler konnte fliehen, weil er Hitler ist … picture-alliance / dpa - arkivi
Hitler war ein britischer Agent. Aber natürlich. Schon 1912 soll man ihm in London das Hirn gewaschen haben. Und 1945 half ihm niemand geringerer als der James-Bond-Erfinder Ian Fleming bei der Flucht aus Berlin. Wieso Hitler damals in England war? Um sich vor der Wehrpflicht in Österreich zu drücken … imago/picture-alliance -
Hitler floh … aus Berlin mit einem U-Boot, das exakt so aussah wie die Yellow Submarine der Beatles - nur in grau statt gelb. Durch die Havel ging es in den Wannsee, vom Wannsee per Flugzeug zum Müggelsee und von da nach Barcelona. Woher die Beatles wussten, wie Hitlers U-Boot aussah? Weil sie genauso wie Hitler Agenten des MI 6 waren …  picture-alliance/Collage: SWR -
Hitler floh … nach Barcelona. Dort wurde er Gärtner im nahegelegenen Benediktinerkloster Montserrat. Jahrelang jätete er dort unentdeckt Unkraut, bis ihn ein irischer Tourist erkannte. Sehr unangenehm. Vor allem weil die Spanier gar nicht mehr wussten, wieso sie Hitler versteckten. Also brachten sie ihn sicherheitshalber um, indem sie ihm radioaktiv verseuchte Bleiplatten unter die Matratze schoben … picture-alliance / dpa - Dieterich, W.
Hitler floh … mit einem Tross von Eseln über den Jakobsweg durch Galizien. Das behauptet jedenfalls ein 87-jähriger Mann namens Julio Barrero Rivas. Er habe als Kind mitgeholfen, ein unterirdisches Labyrinth als Versteck für Hitler zu bauen. Und natürlich habe er den Führer auch gesehen. Und was hat Hitler in seinem Labyrinth gemacht? Das weiß Julio Barrero Rivas nicht, aber er kenne die Stelle genau, wo Hitlers Grab sei und könne sie zeigen. Wenn sie nicht geheim wäre … picture-alliance / dpa - Jürgen Schwen
Hitler floh … in den Tibet. So steht es jedenfalls in den Tagebüchern von Eva Braun, die sie 1951 einem tibetischen Mönch überreichte, der sie wiederum einer deutschen Bergsteigergruppe gab. 1968 wurden sie veröffentlicht. Eine Fälschung? Auf keinen Fall. Eva Braun schildert ihr Leben mit Hitler in Tibet so detailliert, erzählt ausführlich von Yaks und Schneestürmen und der Manneskraft ihres Gatten. Das kann gar nicht falsch sein. picture-alliance / dpa - Jan Woitas
Hitler floh … durch ein System von Tunneln. Wie denn sonst? Oberirdisch hätte man ihn ja gesehen. Und in Berlin gibt es Tunnel ohne Ende. Verschwörungstheoretiker erklären: unter der ganzen Stadt gebe es ein kilometerlanges System von Röhren, die miteinander verbunden sind. Auch wer nicht an Verschwörungen glaubt, kennt diese Röhren. Es handelt sich um die Tunnel der U-Bahn. picture-alliance / dpa -
Hitler floh … nach Argentinien. Das ist nach wie vor die meist verbreitete Verschwörungstheorie. Warum nicht? Andere Nazis flüchteten ja auch nach Südamerika. Und irgendein U-Boot war 1945 sicher übrig, um Hitler über den Atlantik zu schippern. An der Küste Argentiniens gab es nach dem Krieg Dutzende angebliche Sichtungen deutscher U-Boote. Und bis heute glauben viele dort, dass der Vegetarier Hitler ausgerechnet im Land der Steaks seine letzten Tage verbracht hat … picture-alliance / dpa - Creativ Studio Heinemann
Hitler floh .. nach Albanien, Schottland, Norwegen, Kalifornien, Washington, New York und sonst wohin. Jedenfalls gab es überall dort Menschen, die nach 1945 dem FBI meldeten, Hitler gesehen zu haben. Ziemlich anstrengend für die Agenten. Denn jeder noch so wirre Bericht musste registriert und archiviert werden. Jetzt hat das FBI die alten Akten öffentlich gemacht. Zur Freude aller Verschwörungstheoretiker. Denn deren Logik geht so: bei so vielen Berichten über Hitlers Verbleib nach 1945 kann doch nicht jeder falsch sein … SWR - Walter Filz
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