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Kein Faß kennt einen letzten Boden, kein Instrument, das nicht mehr resoniert.
Und somit: Kein letztes Wort, kein letzter Klang.
Keine Fuge ohne Unfug, gleichwie umgekehrt.

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In diesem Sinne haben Martin und Peter Brandlmayr im Umkreis der allgemeinen Kunst des Verfügens gefischt, um der Diversität jenes Drängens nachzugehen, das einen letzten Grund und Boden, ein letztes Wollen und Machen verheißt, ohne dass ebensolches je geborgen worden ist. In einer Welt allgemeiner Vernetztheit, ja einer Welt allgemeiner Bezogenheit, ist ein letzter Hafen nicht in Sicht. Alle Erfahrung, alle Reise geht wohin, ist Translation - ist Übersetzung. So taucht man in diesem Hörspiel quer zu Raum und Zeit durchs Becken des auditiven Bewusstseins unserer Kultur, ist über die Grenzen von Sprache, Klang und Musik hinweg mal hier spurensuchend unterwegs, mal da.

In Bezugnahme auf:  Johann Sebastian Bach, Marcel Duchamp, Gena Rowlands, Keiji Haino, Jaques Derrida, Ludwig van Beethoven, Anna Karina, Helge Schneider, Anton Webern, Billie Holyday, Stanley Kubrick, Susan Sontag, David Bowie, Gilles Deleuze, Monty Python, Galina Ustvolskaya, Morton Feldman, Thomas Bernhard, Glenn Gould, Marina Abramović , Ludwig Wittgenstein, Laurie Anderson, Charly Parker, John Cassavetes, John Carpenter, Theodor W. Adorno, Jean-Luc Godard u.v.m.

Komposition und Realisation: Martin und Peter Brandlmayr
(Produktion: SWR / ORF Kunstradio 2020)

Karl-Sczuka-Preis 2018 Preisträger: Martin Brandlmayr

Karl-Sczuka-Preis 2018 für Martin Brandlmayr. Karl-Sczuka-Förderpreis 2018 für Carsten Schneider.  mehr...

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