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Der Kalkwerksbesitzer Konrad arbeitet seit Jahren an einer Studie über das Gehör, „das philosophischste aller Sinnesorgane“. Seine an den Rollstuhl gefesselte Frau wird zum Objekt seines Experiments, das Unhörbare zu hören, das Erkannte mitzuteilen.
Die allein auf „Wörterverkehr“ gestellte Kommunikation mündet in „exemplarische Wortlosigkeit“. Das Paar lebt in einem schrecklichen Idyll, der Alltag wird durch das Zwangsverhältnis unerträglich.

Heiligabend erschießt Konrad seine verkrüppelte Frau. Zwei Tage später wird er verstört und halb erfroren in einer ausgetrockneten Jauchegrube gefunden.

Mit: Ulrich Matthes
Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt
Produktion: DLR/SWR 2001

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