Hörspiel am Sonntag

Clarissa

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Dieser Hörspiel-Klassiker kann bis zum 7. März 2021 auf dieser Seite angehört werden.

1941, ein Jahr nach Abschluss seiner Erinnerungen "Die Welt von gestern", entschloss sich Stefan Zweig, das Leben von 1902 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs aus der Sicht einer jungen Frau zu schildern. Clarissa wird Mutter eines unehelichen Kindes, dessen Vater ein im August 1914 plötzlich zum Feind gewordener Franzose ist. Der Form halber heiratet sie einen ungeliebten Österreicher.

Über der Entwicklung der Gegenwart resignierend, hat Zweig das noch nicht satzfertige Manuskript abgebrochen. Das Romanfragment aus dem Nachlass wurde von Knut Beck bearbeitet und 1990 veröffentlicht.

Stefan Zweig, (1881 – 1942), geboren in Wien, lebte ab 1919 in Salzburg, bevor er 1938 nach England, später in die USA und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Mit seinen Erzählungen und historischen Darstellungen erreichte er weltweit ein Millionenpublikum. Zuletzt vollendete er seine Autobiographie “Die Welt von Gestern” und die “Schachnovelle”. Am 23. Februar 1942 schied er zusammen mit seiner Frau "aus freiem Willen und mit klaren Sinnen" aus dem Leben.  

Mit: Axel Corti, Julia Stemberger, Fritz Lehmann, Walter Schmidinger, Gerhard Zemann, Thomas Frey, Branko Samarowski, Susanne Czepl und Oswald Fuchs
Hörspielbearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner
Produktion: ORF 1991

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