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Hörspiel von Noam Brusilovsky
nach dem gleichnamigen Roman von Tomer Gardi

Dieses Hörspiel steht für ein Jahr zum Download bereit.

Ein Autor spricht über seinen Roman, die Diskussion um "Broken German" beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb wird zitiert und ein Israeli erzählt in gebrochenem Deutsch von einer Reise nach Berlin mit seiner Mutter. Dort bespricht er mit ihr Erinnerungen an ein von den Deutschen besetztes Dorf in Rumänien, hält eine Rede zur Neueröffnung des Kafka-Instituts (vormals Goethe-Institut), lässt sich als "Arbeitsmigrant in der Prosa eine fremde Sprache" nachts im Jüdischen Museum einschließen - und entdeckt dort in der Besenkammer eine Leiche.
Ausgezeichnet mit dem ARD-Hörspielpreis 2017.

Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. 2016 machte er von sich reden, als er beim Ingeborg-Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt einen Ausschnitt aus „Broken German“ las und die Jury diskutierte, ob ein Text in gebrochenem Deutsch überhaupt zulässig sei. 2019 produzierte der SWR sein Hörspiel „Wie die Blinden träumen“.

Dor Aloni (als AbschalomRadili) (Foto: SWR, Monika Maier)
Dor Aloni (als Abschalom/Radili) Monika Maier

Mit: Dor Aloni, Aviva Joel, Meik van Severen, Horst Hildebrand u. a.

Hörspielbearbeitung und Regie: Noam Brusilovsky
(Produktion: SWR 2017)

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