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...und bring Dein Hörspiel ins Radio
Der Preis für unabhängig produzierte Kurzhörspiele. Die Ausschreibung für den ARD PiNball 2021 startet am 1. Juni und läuft bis zum 31. Juli.

Der Preis

Ausgezeichnet wird das beste Kurzhörspiel (bis max. 15 Minuten), das "unabhängig" produziert wurde.

Der ARD PiNball wird von der ARD, dem Deutschlandradio, dem Österreichischen Rundfunk (ORF) und dem Schweizer Rundfunk und Fernsehen (SRF) vergeben.

Was ist der PiNball-Wettbewerb?

Ausgezeichnet wird das beste Kurzhörspiel (bis max. 15 Minuten), das "unabhängig" produziert wurde. "Unabhängig" meint in diesem Zusammenhang, dass die Einreichung außerhalb einer Rundfunkanstalt produziert worden ist. Die Einreichungen dürfen zudem noch nicht von einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt gesendet oder von einem kommerziellen Anbieter veröffentlicht worden sein. Eine vorgängige Präsentation auf Festivals und die Teilnahme an anderen Wettbewerben ist kein Ausschlussgrund.

Ansprechen wollen wir mit dem Wettbewerb einerseits junge HörspielmacherInnen an den Hochschulen, sowie Kreative aus der sog. Freien Hörspielszene. Andererseits sind EinreicherInnen, die bereits mit einer Rundfunkanstalt zusammengearbeitet haben, nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Wer bewertet die Einreichungen?

DramaturgInnen und RedakteurInnen aus ARD und Deutschlandradio, ORF, SRF sowie MitarbeiterInnen des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) stellen die Jury. Die Fachjury erhält die Einreichungen anonymisiert, lediglich Angaben zum Inhalt, zur Besetzung sowie das Manuskript/Treatment werden beigelegt.

Wie ist der Preis dotiert?

Die Fachjury bestimmt die fünf Stücke der FinalistInnen. Diese werden im Download-Angebot der ARD.de ab Oktober unbefristet präsentiert und als Teilnehmende der Endrunde einmal im Radio ausgestrahlt. Hierfür erhalten die FinalistInnen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 200 Euro. Die nominierten Einreichungen werden zudem – in Anwesenheit der FinalistInnen – bei den ARD Hörspieltagen (3.-7.11.2021) in Karlsruhe präsentiert, die MacherInnen haben die Gelegenheit, mit Jury und Publikum über ihr Kurzhörspiel zu diskutieren. 

Aus den fünf Stücken der FinalistInnen bestimmt die Jury den/die GewinnerIn des ARD PiNball. Der Preis besteht in einer Urkunde, einer Trophäe und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Zusätzlich wird angeregt, dass das Gewinnerstück in einem Radio-Programm der ARD, des Deutschlandradios, des ORF oder SRF (zusätzlich zur Vorab-Ausstrahlung) gesendet wird. Hierfür würde ein hausübliches Honorar gezahlt werden.

Einreichungsfrist

Start des Wettbewerbs: 1. Juni 2021; Einreichungsschluss: 31. Juli 2021.

Einreichungsmodalitäten

Ab dem 1. Juni 2021 ist folgendes einzureichen:

  • ein maximal 15-minütiges Hörspiel (.mp3)
  • Angaben zum Inhalt, zur Besetzung, zum Ort und Zeitpunkt der Produktion
  • ein Manuskript oder Treatment
  • die vollständige Liste der verwendeten Fremdmaterialien (z.B. Musik)
  • Kurzbiographie und Werkverzeichnis des/der Wettbewerbsteilnehmers/in
  • ein rechtefreies Foto des/der Wettbewerbsteilnehmers/in (.jpg) inkl. Fotonachweis
  • durch Unterschrift bestätigtes Einverständnis der Statuten.

Ausschreibung, Teilnahmeantrag und Statuten finden Sie hier in Kürze zum Download [PDF]

Bei Rückfragen können Sie sich gerne wenden an:

Max Heck, Westdeutscher Rundfunk, Hörspiel/ARD Hörspieltage, pinball@ard.de

Karlsruhe

ARD Hörspieltage

Die ARD Hörspieltage, geplant für den 4. bis 8. November, konnten 2020 nicht in der vorgesehenen Form stattfinden. Online waren und sind die Hörspieltage aber präsent: Alle Wettbewerbsstücke standen und stehen zum Anhören bereit, zum großen Teil auch über den 8.11. hinaus. Viele Gespräche mit Hörspielmacherinnen und -machern, mit den Jurys und den Preisträger*innen ergänzen das Angebot.  mehr...

Nominierte Stücke aus den vergangenen Jahren

ARD PiNball Fabian, Küster, Pohl: Flimmern, Schimmern, Dämmern

Der 1. Dezember eines Jahres ist ein Tag, an dem verhältnismäßig viel passiert — sei es politisch, geschichtlich oder gesellschaftlich. Wenn man nun also an einem solchen Tag Dinge tut, ist die Wahrscheinlichkeit gleichermaßen hoch wie gering, dass etwas passiert.

Doch was ist an jedem einzelnen 1. Dezember in der Geschichte passiert und kann durch den Verlauf der vorangegangenen ersten Dezember ein vorsichtiger zukünftiger Blick auf das was noch passieren wird gemacht werden?  mehr...

ARD PiNball Simone Halder: Die Grausamkeit des vermeintlichen Wohlwollens

Das Stück behandelt die Krankheit von Simone Halders Mutter bis zu ihrem Tod im Juni 2020. Das Manuskript war schon fertig als sie schlussendlich am 17.6.2020 verstarb.  mehr...

ARD PiNball Maximilian Kaufmann: Ettingers Töchter

Ein todkrankes Mädchen reist mit ihren Eltern nach Detroit, um sich im dortigen CryonicsInstitute einfrieren zu lassen. Dort soll sie solange präserviert werden, bis ein Heilmittel für ihre Krankheit gefunden wird.

Die Erzählung gestaltet sich aus Einträgen für einen Blog, den sie eigens für diese Reise geführt hat.  mehr...

ARD PiNball Kollektiv HALM: es gibt diese namen / es gibt diese wut

Das Stück, das sich mit Sexismus im Literaturbetrieb beschäftigt, wurde von einem Kollektiv von Studierenden des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien während des Lockdowns via Google Docs geschrieben.  mehr...

Hörspieltage Ein Hörspiel aus Sprachnachrichten – das Gewinnerstück des ARD PiNball-Wettbewerbs

Das Stück „Re:Produktion“ von Stefanie Heim und Vivian Schütz hat den diesjährigen „ARD-PiNball“ für das beste Kurzhörspiel aus der freien Szene gewonnen. Das 15- Minuten-Hörspiel besteht ausschließlich aus Sprachnachrichten, die sich zwei Freundinnen zwischen New York und Erfurt hin und her schicken. Zuerst kleine Alltagserlebnisse, dann aber berichtet die eine, dass sie einen Termin in einem „Kinderwunsch“-Zentrum ausgemacht hat und bei der anderen kündigt sich zur selben Zeit ungewollt Nachwuchs an – sie entscheidet sich für eine Abtreibung. Die beiden Autorinnen sind mit ihrem Kurzhörspiel sehr nah an den beiden Frauen, und durch das Kommunikationsmittel „Sprachnachricht“ entsteht aus vielen kleinen Monologen doch ein sehr intimer Dialog. Die Jury wählte das Gewinnerstück „Re:Produktion“ aus 128 Einreichungen aus. Die fünf Finalisten stehen zum Anhören auf der Internetseite der ARD-Hörspieltage.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

ARD PiNball Vivien Schütz, Stefanie Heim: Re:Produktion

Zwei Freundinnen überbrücken unterschiedliche Zeitzonen mit Sprachnachrichten. Dann stehen beide vor einer wichtigen Entscheidung.  mehr...

ARD PiNball 2019 A Woman’s Work - von ongoing project

“A Woman’s Work” ist ein interviewbasiertes Rap-Hörstück über Feminismus, Arbeit von Frauen und Diskriminierung.  mehr...

ARD PiNball 2019 Träume unter Wellblechdächern - von Sebastian Hocke

Als sie ihn zufällig in einem Bus trifft, kommt alles wieder hoch. Der Sommer, in dem sie ihr Herz verschleudert hat, in einer Bushaltestelle in der Provinz. Zwischen gefliesten Wänden, überstrichenen Mauersteinen, unter einem Wellblechdach haben sie gemeinsam von einer besseren Zukunft geträumt.  mehr...

ARD PiNball 2019 Kranke reden - von Jana Papenbroock und Max Martens

Die beiden Autor*innen drehen die klassische Situation der Psychiatrie um und fragen mit ihren Patient*innen: Wer sind eigentlich diese Menschen, die Psychiater*innen werden wollen? Was treibt sie an? Wie ist ihr Menschenbild? Wie ist ihre Kindheit verlaufen? Hören sie Stimmen? Was haben sie für Probleme?  mehr...

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