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Nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2021

Petr Šourek: Der mechanische Türke – Mensch oder Maschine?

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Ein modernes Märchen von einem, der auszog, ein Tech Start-up zu gründen. Und eine kluge Satire über die Zumutungen des digitalen Kapitalismus.

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Kevin Knecht träumt davon, ein ganz Grosser zu sein, mindestens der nächste Steve Jobs. In Wahrheit betreibt er eine marode Astrologie- und Sexhotline. Die Türen sind klapprig, die Mitarbeiter mürrisch.

Sein Coach rät ihm, die Firma zu verkaufen und ins Silicon Valley zu gehen. Gesagt, getan. Doch während Kevin in den Mülltonnen der Techfirmen nach neuen Ideen sucht, sucht sich seine Freundin zuhause einen neuen Partner.

Der mechanische Türke war ein lebensgrosser Schachroboter, der 1770 erfunden wurde. Der Clou: Im Inneren des Schachroboters versteckte sich ein Mensch. Etwa zur gleichen Zeit fingen Textilfabrikanten in Nordengland an, ihre Arbeiter durch Maschinen zu ersetzen – die Geburtsstunde des Kapitalismus.

Heutzutage gibt es den „Mechanical Turk“ von Amazon. Eine Crowdworking Website, auf der Unternehmen Arbeiter aus der Ferne einstellen können, um für wenig Geld Arbeiten auszuführen, die Maschinen noch nicht ausführen können.

Petr Šourek wurde 1974 in Prag geboren. Er ist Autor, Regisseur, Übersetzer, Kunst- und Theaterkritiker. Šourek ist Gründer von „Corrupt Tours“. Das Reisebüro bietet seit 2012 Stadtführungen auf den Spuren der Korruption in Prag an.

DarstellerInnen: Susanna Clasen (Türe), Oliver Wnuk (Kevin), Mona Petri (Ella), Barbara Falter (Emma) und Erich Räuker (Coach)
Komposition: Karl Atteln
Regie: Johannes Mayr
Produktion: SRF 2021

Karlsruhe

ARD Hörspieltage

Das größte deutschsprachige Publikumsfestival für Hörspiel und Klangkunst findet in diesem Jahr am 12. und 13. November im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien statt. Im Mittelpunkt steht der Wettbewerb um den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Zwölf herausragende Produktionen aus der ARD, dem Deutschlandradio sowie SRF und ORF konkurrieren um die renommierte Auszeichnung.  mehr...

weitere Hörspiele aus dem Wettbewerb

Nominiert für den Deutscher Hörspielpreis der ARD 2021 mehrere Autoren: Briefe aus der Hölle - Ein Stück Erinnerung gegen das Vergessen

Nur Sechs der Zeugnisse des "Sonderkommandos" haben die Katastrophe von Auschwitz überdauert. Die Schriftstücke sind an uns adressiert: An den Finder! und ermöglichen ein zutiefst menschliches Erinnern. | Komposition, Realistation und Regie: Andreas Weiser | hr 2021  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD 2021 – Preisträger Noam Brusilovsky und Ofer Waldman: Adolf Eichmann - Ein Hörprozess – Ein Prozess schreibt Rundfunkgeschichte

Deutscher Hörspielpreis der ARD 2021 – Der Prozess gegen Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem schrieb Rundfunkgeschichte. Ganz Israel verfolgte ihn gespannt an den Radio-Apparaten und meldete sich selbst zu Wort. Eine Rekonstruktion. | Mitwirkende: Walter Kreye, Dirk Müller, Veit Schubert, Shelly Kupferberg, Axel Sichrovsky, Vernesa Berbo, Ramona Olasz, Aviran Edri, Orit Nahmias, Benny Claessens, Rainer Sellien, Jaron Löwenberg, Yeva Lapsker, Guy Aviad, Tamar Aviad, Helene Lilien Voigt | Regie: Noam Brusilovsky | Redaktion: Juliane Schmidt | Produktion: rbb/ DLF 2021  mehr...

Deutscher Hörspielpreis der ARD 2021 Aline Bender, Alex Schaad: Das neue Vertrauen - Hörspieldrama über Datenklau

Der junge Lehrer Michael Gewa bekommt anhand seines digitalen Fußabdrucks ein Rating über seine Fähigkeiten im Job und sein Beziehungsleben. Was für ihn zum Albtraum wird, sieht seine Lebensgefährtin als Chance. Die veröffentlichten Daten drohen das Paar zu spalten. Die Grundidee zum Hörspiel verarbeitete Schaad an der HFF München zu einem Kurzfilm, für den er den Studentenoscar erhielt. | Mitwirkende: Dimitrij Schaad (Michael Gewa), Vanessa Eckart (Larissa), Ulrich Wessel (Harald Richter) | Komposition: Richard Ruzicka | Regie: Alex Schaad | BR 2021  mehr...

Nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2021 Kai Grehn: Mögen Sie Emily Dickinson? – Poesie trifft auf Indie-Pop von CocoRosie

Emily Dickinson ist eine der größten Dichterinnen der amerikanischen Literaturgeschichte – doch zu Lebzeiten wurden von ihr nur sieben Gedichte veröffentlicht. Dieses Hörspiel feiert ihre Poesie. | Mitwirkende: Birgit Minichmayr (Emily Dickinson), Christopher Nell (Stimme, Gesang) | Regie: Kai Grehn | Komposition: CocoRosie | Dramaturgie: Holger Rink | Produktion: RadioBremen/Dlf 2021  mehr...

Nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2021 David Paquet: Feuersturm – Surreale Tragikomödie über eine dysfunktionale Familie

Schuld an allem ist Mutter – zumindest darin sind sich die Drillinge Claudie, Claudine und Claudette einig. Aber bedeutet Familie unentrinnbares Schicksal oder kann man es selbst in die Hand nehmen? | Mitwirkende: Janina Rudenska (Claudette), Tilla Kratochwil (Claudie), Effi Rabsilber (Claudine), Gábor Biedermann (Clément + Gabriel), Bettina Kurth (Carole), Nele Rosetz (Caroline) | Aufnahmeleitung, Regie: Anouschka Trocker | Dramaturgie: Anette Kührmeyer | Produktion: SR/Dlf Kultur 2021  mehr...

Nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2021 Caren Jeß: Bookpink – Schräge Vögel – wilde Zeiten

„Bookpink“ (niederdeutsch für „Buchfink“) thematisiert mit spielerischem Humor Chancenungleichheit, dysfunktionale Familien, Emanzipation, Esoterik, Gender, Religion und Verschwörungstheorien. | Mit: Anika Baumann, Maximilian Brauer, Gisa Flake, Cathlen Gawlich, Marc Hosemann, Annika Meier, Sascha Nathan, Paul Schröder | Hörspielbearbeitung, Regie: Leonhard Koppelmann | Redaktion, Dramaturgie: Andrea Oetzmann | Produktion: SWR 2021  mehr...

Nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2021 Cynthia Micas: Afrodeutsch – POC-Schauspielerin erobert sich ihre Geschichte

Als Schauspielerin Afrodeutsche sein: Dabei trifft man ständig auf Widerstände. Als Afrodeutsche Schauspielerin sein: Das ist einfach nicht widerständig genug. Diese Festlegungen lässt Cynthia Micas sich nicht gefallen. | Alle Stimmen: Cynthia Micas | Komposition: Rico Micas und Cansu Kandemir | Regie/Realisation: Nick-Julian Lehmann | Dramaturgie: Jan Buck | Produktion: WDR 2020.  mehr...

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