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Gespräch Organspende und Fahrverbot – Eingreifen des Staates muss demokratisch legitimiert sein

5:52 min | Mo, 15.4.2019 | 6:00 Uhr | SWR2 am Morgen | SWR2

Egal ob Impf-Pflicht, Gurtpflicht, oder Fahrverbote – der demokratische Staat greift ordnend ein und beschränkt dabei oft die Freiheit des einzelnen. Entscheidend sei dabei jedoch, dass Regeln nicht autoritär von oben verordnet würden, meint Verfassungsrechtler Christoph Möller vom Wissenschaftszentrum Berlin. Vielmehr müsse die Gesellschaft darüber diskutieren und abstimmen. Der Streit über kollektive Regeln und individuelle Freiheiten sei normal in einer demokratischen Gesellschaft. Je mehr der Mensch ändern könne, desto mehr Regeln brauche er, um diese Änderungen auch zu kontrollieren. Regeln seien daher auch Ausdruck von Einflussmöglichkeiten.

Im Programm

Richard Strauss:
"München" AV 140
Detroit Symphony Orchestra
Leitung: Neeme Järvi
Wolfgang Amadeus Mozart:
Divertimento F-Dur KV 240
Scottish Chamber Orchestra Wind Soloists
Isaac Albéniz:
"Suite española" op. 47
Katia und Marielle Labèque (Klavier)
Wenzel Raimund Birck:
Sonata Nr. 9 B-Dur
Capella Agostino Steffani
Leitung: Lajos Rovatkay
George Enescu:
Impromptu concertant
Remus Azoitei (Violine)
Eduard Stan (Klavier)
Antonio Bertali:
Sonata à 7
Musica Fiata
Leitung: Roland Wilson

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