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Gespräch Andreas Zick zu Mord an Walter Lübcke: Rechtsextreme Täter glauben sich von Mitte unterstützt

6:53 min | Di, 18.6.2019 | 6:00 Uhr | SWR2 am Morgen | SWR2

Ein möglicher rechtsextremistischer Hintergrund des Mordes an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sei nicht überraschend, so Prof. Andreas Zick vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Es gebe 24.000 organisierte Rechtsextremisten in Deutschland, ebenso viele rechtsextremistisch motivierte Straftaten seien für das vergangene Jahr zu verzeichnen. Die Grenzen zwischen populistischen und extremistischen Meinungen seien inzwischen fließend. Bei der Radikalisierung möglicher Täter spielten Soziale Netzwerke eine wichtige Rolle, so Zick. "Die alte Idee, eine Tat zu vollstrecken, die im Volk gewünscht ist", werde in Social Media nebst entsprechenden Identitäten ausgebildet.

Im Programm

Mit Martin Hagen

Giuseppe Verdi:
"Die Macht des Schicksals", Ouvertüre
SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern
Leitung: Klaus Arp
David Orlowsky:
Happiness
David Orlowsky Trio
Kammerakademie Potsdam
Giuseppe Tartini:
Violinsonate g-Moll "ITeufelstriller-Sonate"
Julia Fischer (Violine
Herbert Schuch (Klavier)
Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV.1048
Freiburger Barockorchester
Nino Rota:
Konzert für Streicher
Orchestra Filarmonica della Scala di Milano
Leitung: Riccardo Muti
Carl Maria von Weber:
Silvana-Variationen op. 33
Sebastian Manz (Klarinette)
Martin Klett (Klavier)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Adagio E-Dur KV. 261
Gil Shaham (Violine)
SWR Symphonieorchester
Leitung: Nicholas McGegan

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