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Kinostart 05.07.

Zentralflughafen THF von Karim Ainouz

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Am südlichen Rand der Berliner Innenstadt liegt der ehemalige Flughafen Tempelhof. 2008 wurde der unter Denkmalschutz stehende Flughafen geschlossen, seit 2015 dient das Gelände als größte Flüchtlingsunterkunft Deutschlands.

Am südlichen Rand der Berliner Innenstadt liegt der ehemalige Flughafen Tempelhof. 2008 wurde der unter Denkmalschutz stehende Flughafen geschlossen, seit 2015 dient das Gelände als größte Flüchtlingsunterkunft Deutschlands.

Zwischenzeitlich waren auf dem Gelände mehr als 3000 Geflüchtete aus verschiedenen Ländern untergebracht, ehe Anfang 2017 ein Containerdorf am Rande des Flughafens zur Unterbringung gebaut wurde.

Der Film erzählt die Geschichte von Geflüchteten in Tempelhof, die sich zwischen Hoffnung, Heimweh und Angst vor Abschiebung ein besseres Leben erträumen.

Im Zentrum der Handlung steht der junge Syrer Ibrahim und dessen Alltag im neuen, ungewöhnlichen Zuhause.

Zwischen Deutschunterricht, medizinischen Untersuchungen und dem Ringen mit der deutschen Bürokratie versucht Ibrahim "anzukommen".

Auch der Flughafen als Stadt in einer Stadt spielt mit seiner einzigartigen Architektur eine wichtige Rolle.

"Feuerwerk klingt genau wie Krieg", sagt Ibrahim, der sich immer mehr an sein temporäres Zuhause gewöhnt.

Regisseur Karim Ainouz, der für seinen Film mit dem Amnesty International Film Award ausgezeichnet wurde, möchte mit seinem Film etwas bewegen: "Ich hoffe, die Art, wie Asylbewerber in Europa wahrgenommen werden, zu verändern."

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